Schwerpunkte

Intel Ignite

Intels Start-up-Programm kommt nach München

15. September 2020, 08:26 Uhr   |  Corinne Schindlbeck

Intels Start-up-Programm kommt nach München
© Bild: Adobe Stock

Im Rahmen der Initiative 'Intel Ignite' werden zehn ausgewählte Start-Ups innerhalb von zwölf Wochen durch Intel und weitere Branchenexperten gefördert.

Intel eröffnet zwei neue Standorte für sein Start-up-Programm ‘Intel Ignite': München und Austin, Texas. Ausgewählte Start-ups erhalten Zugang zu Technologie-, Management- und Fachexpertise sowie zu einem breiten Unternehmensnetzwerk.

Gestartet war die Initiative 2019 in Tel Aviv. Intel Ignite soll Start-Ups in ihrem Wachstum unterstützen. Nun soll Intel Ignite ausgeweitet und auch in Europa, Nordamerika und Asien etabliert werden.

Im Rahmen der Initiative werden zehn ausgewählte Start-Ups innerhalb von zwölf Wochen durch Intel und weitere Branchenexperten gefördert. Durch die Aufnahme in – laut Eigenwerbung –  “eines der weltweit herausforderndsten und wettbewerbsfähigsten Start-Up-Programme” erhalten die teilnehmenden Firmen Zugang zu Technologie-, Management- und Fachexpertise sowie zu einem breiten Unternehmensnetzwerk.

Intel-CEO Bob Swan: „Im ersten Jahr nach der Gründung hat der Erfolg des Ignite-Programms unsere Erwartungen weit übertroffen und die strategische Wirkung bewiesen. Daher wollen wir seine Reichweite nun vergrößern.“

München und Austin seien für das Programm ausgewählt worden, da in beiden Städten sowohl Intel-Standorte als auch eine Vielzahl an Start-Ups angesiedelt sind. Dies verspreche eine hohe Konzentration an Innovation, Technologie und Talenten.

In Israel wurde Intel Ignite bereits in zwei Runden durchgeführt. Vertreten waren Start-Ups aus verschiedenen Branchen, so etwa Künstliche Intelligenz, Cybersicherheit und Internet der Dinge. 

Derzeit können sich Start-Ups für die dritte Runde des Programms in Tel Aviv bewerben. Im ersten Halbjahr 2021 soll Ignite dann in München und Austin starten. Die Bewerbungsphase für München beginnt ab Oktober dieses Jahres, wobei Bewerber aus ganz Europa berücksichtigt werden.

Zu den Kriterien für die Aufnahme in das Programm gehören eine Finanzierung von mindestens 1 Mio. US-Dollar (in der Seeding- oder Series A-Runde), ein erfahrenes Gründungsteam, ein Patent sowie hohe Marktchancen. Zudem müssen die Start-Ups im Technologiesektor tätig sein.

Eine finanzielle Beteiligung von Intel Ignite an den Start-Ups innerhalb des Programms gebe es nicht.  

Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenAuf Linkedin teilenVia Mail teilen

Das könnte Sie auch interessieren

Hardwareentwicklung soll so einfach werden wie die von Software
Deutsche Industrie soll nach der Krise mit Volldampf durchstarten
Fast jedes zweite Startup sieht sich in seiner Existenz bedroht
Startups brauchen 3,3 Millionen Euro im Schnitt
München wird zweiter großer Start-up-Standort
Das ist neu bei Intel
Staatsregierung will Start-up-Förderung stark ausbauen

Verwandte Artikel

INTEL GmbH