Nach der Trennung von Toshiba

Toshiba Memory heißt jetzt Kioxia

22. Juli 2019, 7:07 Uhr | Heinz Arnold
Die Fab 6 von Toshiba Memory und Western Digital in Yokkaichi, wo Flash-Speicher produziert werden.
Die Fab 6 von Toshiba Memory und Western Digital in Yokkaichi, wo Flash-Speicher produziert werden.
© Toshiba Memory

Toshiba Memory heißt ab 1. Oktober 2019 Kioxia. Dementsprechend wird auch Toshiba Memory Europe in Kioxia Europe umfirmieren.

Kioxia ist eine Kombination aus dem japanischen Wort kioku für »Gedächtnis« oder auch »Speicher« – im Englischen »Memory« – und dem griechischen Wort axia für »Wert«. Mit dem neuen Namen will das Unternehmen damit »Speicher« und »Wert« verbinden und der Vision des Unternehmens Ausdruck geben, »die Welt mit Speicher zu bereichern und voranzubringen«, wie es in der Pressemitteilung zum neuen Namen hieß.  
 
Kioxia geht davon aus, dass die Anforderungen an hochleistungsfähige Speichertechnologien weiterhin rasant steigenden und will seine Stellung als einer der führenden Hersteller von Flash-Speichern ausbauen.
 
Toshiba Memory hat die technologische Entwicklung des Flash-Speichers von der Erfindung des NAND-Flash-Speichers im Jahr 1987 bis zur Einführung der 3D-Flash-Speicher auf Basis der eigenen BiCS-FLASH-Technik vorangetrieben. Im Umfeld von 5G, IoT und Cloud Computing entstehen immer größere Datenmengen und es werden mehr Speicher und Speicherplatz benötigt als jemals zuvor. Die neue Kioxia sieht sich deshalb als Hersteller von Flash-Speichern und Solid-State-Laufwerken (SSDs) gut positioniert, um in diesem Markt nachhaltig wachsen zu können.  
 

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