Schwerpunkte

Schwacher PC-Markt

AMD mit Umsatzrückgang und erneuten Millionenverlusten

19. Juli 2013, 14:42 Uhr   |  Frank Riemenschneider

Der Prozessorhersteller AMD leidet wie sein großer Konkurrent Intel unter dem schwachen PC-Markt. Allerdings ging AMDs Umsatz im Vorjahresvergleich deutlich stärker zurück, zudem stehen den 2 Mrd. Gewinn von Intel 74 Mio. Verlust gegenüber.

AMD-CEO Rory Read kündigte Optereron-Prozessoren mit 64-bit-ARM-Cores an.
© Elektronik

AMD-CEO Rory Read spricht von "improved financial results" - eine bemerkenswerte Interpretation von Umsatzrückgang und Millionenverlusten.

Mit 1,16 Mrd. Dollar Umsatz schloß der Prozessorhersteller AMD sein 2. Geschäftsquartal 2013 ab - dies sind 18 % weniger als im gleichen Vorjahreszeitraum. Nachdem man in Q2 2012 noch 37 Mio. Dollar Gewinn ausweisen konnte, stehen dieses Jahr 74 Mio. Dollar Verluste in den Büchern. Schon in Q1 2013 hatte AMD einen Verlust von 146 Mio. Dollar eingefahren.

Die Grafik-Chips verloren dabei nur 13 %, dafür die "Computing Solutions", in denen Server- und PC-Prozessoren zusammengefasst sind, gleich um 20 % gegenüber Q2 2012. Wie auch Intel leidet AMD unter dem schwachen PC-Markt, der durch Mobbilgeräte wie Tablets und internetfähige Smartphones zunehmend unter Druck gerät.

Gegenüber dem Ende von Q2 2012 hat AMD die Anzahl seiner Mitarbeiter von 11.737 auf 9.928 reduziert. Die Investitionen in Forschung & Entwicklung sanken von 345 auf 308 Mio. Dollar.

CEO Rory Read sprach von "verbesserten finanziellen Ergebnissen" und stellte für das 3. Quartal 2013 eine Rückkehr in die Gewinnzone in Aussicht. 

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