Schwerpunkte

Beatmungsgeräte, Schutz, Desinfektion

Vernetzung gegen Engpässe

31. März 2020, 12:30 Uhr   |  dpa

Vernetzung gegen Engpässe
© Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa

Die Industrie- und Technologieunternehmen sollen sich vernetzten, um Engpässen bei Beatmungsgeräten, Schutzausrüstungen und Desinfektionsmitteln zu begegnen.

Das fordert der rheinland-pfälzische Wirtschaftsminister Volker Wissing (FDP): »In der aktuellen Situation ist jede Unterstützung wichtig.« Die Firmen könnten im Verbund solche Produkte herstellen oder die Lieferung von Vorprodukten unterstützen.

»Wir haben in Rheinland-Pfalz hoch spezialisierte Industrie- und Technologieunternehmen«, betonte Wissing. »Wenn sich hier Chancen der Kooperation auftun, um die Herstellung von dringend benötigten medizinischen Produkten zu beschleunigen und auszubauen, sollten wir diese unbedingt nutzen.« Es gehe um Kooperationen bei der industriellen Fertigung von Medizinprodukten und Schutzausrüstung.

Branchenfremde Industrieunternehmen, etwa in der Automobilzulieferindustrie, könnten die industriellen Fertigungsschritte für die oben genannten Produktgruppen übernehmen. Oder sie könnten einzelne Vorprodukte – etwa mit 3D-Druck – in den jeweiligen Lieferketten bereitstellen, regte Wissing an. Der Minister forderte die Unternehmen auf, sich formlos an das Wirtschaftsministerium zu wenden.

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