Schwerpunkte

SMARC-2.1-Carrierboard

MIPI-Kameras direkt anschließen

02. Juni 2020, 13:51 Uhr   |  Tobias Schlichtmeier

MIPI-Kameras direkt anschließen
© Congatec

Das »conga-SMC1/SMARC-x86« von Congatec.

Der Deggendorfer Embedded-Spezialist Congatec hat ein neues 3,5 Zoll Carrierboard im Portfolio. Das »conga-SMC1/SMARC-x86« ist SMARC 2.1 kompatibel und mit jedem verfügbaren SMARC Computer-on-Module von Congatec kombinierbar.

Es ist für die 5. Generation von Intels Atom-, Celeron- und Pentium-Prozessoren sowie für zukünftige x86-Generationen optimiert und macht so 3,5-Zoll-SBC-Designs modular. Sein Steckplatz für SMARC-2.1-Module bietet eine unabhängige Skalierbarkeit vom Prozessorsockel. Mit weniger Layern ist das Board-Layout des 3,5-Zoll Carriers zudem weniger komplex und somit kostengünstiger als ein Full-Custom-Design. Außerdem lassen sich mit dem Carrierboard kundenspezifische Anpassungen schnell umsetzen: Das Hinzufügen oder Weglassen spezifischer Schnittstellen ist schnell, vergleichsweise einfach und kosteneffizient und wird ab einer Losgröße von rund 500 Boards pro Jahr angeboten. Ein besonderer Bonus: Kunden von SMARC-Modulen erhalten für ihre eigenen Carrierboard-Designs freien Zugriff auf das Carrierboard-Layout.

Das »conga-SMC1/SMARC-x86« von Congatec besitzt Audio-Codec- und USB-C-Standard, womit sie speziell für Intels Atom-Prozessoren optimiert sind. Entwickler für Smart Vision-Systeme freuen sich über eine Besonderheit: Das Board ist für MIPI-Kameras optimiert, die direkt und ohne zusätzliche Hardware anzuschließen sind. Dank zweier MIPI-CSI 2.0-Konnektoren ist es möglich, Systeme für dreidimensionales Sehen zu entwickeln, beispielsweise für Situational-Awareness-Anwendungen in autonomen Fahrzeugen. Kombiniert mit prozessorintegriertem Support für künstliche Intelligenz und neuronale Netze bietet die kommerzielle off-the-Shelf (COTS)-Plattform alles für Entwickler von KI-Systemen. Umfassender Software-Support ist ebenfalls enthalten.

Umfassende Schnittstellen und fertige Binaries

Das 146 x 102 mm große Carrier bietet zweifach GbE, 5 x USB und USB Hub-Support sowie SATA 3 für externe Festplatten oder SSDs. Für spezifische Erweiterungen bietet das Board einen miniPCIe Slot sowie einen M.2 Typ E E2230 Slot mit I2S, PCIe und USB sowie einen M.2 Typ B B2242/2280 mit 2 x PCIe und 1 x USB. Ebenso ist ein MicroSim-Slot für die IoT-Anbindung integriert. An spezifischen Embedded-Schnittstellen werden zudem 4 x UART, 2 x CAN, 8 x GPIO, I2C und SPI ausgeführt. Displays sind über HDMI, LVDS/eDP/DP sowie MIPI-DSI anzubinden. Für Kameras bietet das Board zwei MIPI-CSI-Eingänge. Sound wird über einen Audioklinkenstecker ausgeführt. Zusätzlich bietet das Board vollen Support für Windows und den RTS-Hypervisor. Der Open Source Community bietet Congatec darüber hinaus fertig kompilierte Binaries mit passend konfiguriertem Bootloader, entsprechend kompilierten Linux-, Yocto- und Android-Images sowie alle benötigten Treiber

, die auf GitHub zur Verfügung stehen.

Die Carrierboards sind in verschiedenen Konfigurationen erhältlich. Mehr Informationen finden Sie auf der Homepage von Congatec.

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