Do It Yourself Festival Maker Messe zum Anfassen

Unsere Medienberater sind stolz auf unsere coolen Neo-Shirts.
Unsere Mediaberater sind stolz auf unsere coolen Neo-Shirts.

Experimentieren, Bauen, Erfinden, Recyceln, Inspirieren und Spaß stehen bei der Messe »von Makern für Maker« im Mittelpunkt. Die Make Munich ist Süddeutschlands größtes Maker- und Do It Yourself Festival. Unter dem diesjährigen Motto »Du kannst das auch!« konnten die Besucher selbst Hand anlegen.

Wir – die Elektronik Neo – waren mitten drin statt nur dabei. An unserem Stand, gesponsert von Würth Elektronik und Trinamic, haben wir unser junges Heft unter die Leute gebracht und viele neue Leser gewonnen. Dazu gab es unser cooles Neo-T-Shirt mit dem DeLorean aus »Zurück in die Zukunft« als Motiv. Die gingen weg wie warme Semmeln! Aber was die Besucher vor allem an unseren Stand zog, war die Bastelstunde. Bei uns konnten sie Retro-Games, wie Tetris zusammenbauen und  natürlich mitnehmen. Gesponsert wurden uns die Bastelkits vom Franzis-Verlag . Die Tüftler haben fleißig geschraubt, gesteckt und geklebt. Auch am Stand von Würth Elektronik gleich nebenan konnten Kinder basteln und löten was das Zeug hält.

Kampf der Blech-Soldaten

Eins der Highlights des Münchner Maker-Festivals war der Schrott-Roboter-Kampf unter dem Motto »Wörld Champignon-Chips Hebocon«. Die Regeln waren einfach: Ziel war es, den gegnerischen Roboter möglichst schnell aus der Arena zu schubsen. Die teilnehmenden Blech-Soldaten durften nur bis zu 50×50 cm² groß und höchstens ein Kilogramm schwer sein und über keine Waffen verfügen. Individuell, von klein und groß, sich drehend, mit Fahnen und in allen Farben waren die Roboter gestaltet worden.

Die Hebocon ist ein low-tech Robokampf, der 2015 erfunden und erstmals in Tokyo ausgetragen wurde. Bei dem Wettkampf geht es vielmehr um das Tüfteln und Basteln des Roboters selbst als um den Sieg. Es sind keine besonderen technischen Fähigkeiten gefragt, die Gefährten werden aus alltäglichen Wegwerf-Gegenständen zusammen gebaut. Dennoch bestimmt ein Punktesystem den Gewinner: Sich zufällig bewegende / ungesteuerte Roboter bekamen 10 Punkte, einfach gesteuerte Roboter, also mit einem Motor über einen Schalter ein und ausschaltbar erhielten 6 Punkte und ferngesteuerte Roboter, basierend auf Modellautos, 4 Punkte. Für Eingriffe in den Kampf gab es 2-4 Punkte Abzug.

Bau’s dir selbst!

In den Workshops konnten die Besucher selbst Hand anlegen und unter anderem an einigen Ständen verschiedene Roboter selbst bauen. Mit dem Bausatz »RoBat« konnten sogar Anfänger in wenigen Stunden einen funktionierenden selbstgestalteten Roboter aus Kreativmaterial, wie alte Elektrogeräte, Pappe, Plastik und Dosen bauen. Die Baupläne und die Software sind Open Source. Der RoBat besitzt einen Microcontroller (Arduino) und kann autonom fahren. Er weicht Hindernissen aus oder greift seine Gegner an. Wer nicht gleich einen ganzen Roboter bauen wollte, konnte 3D-Figuren modellieren, mit leitfähigem Faden ein Sternbild aus sternförmigen LEDs auf eine Tragetasche aus recycelter Baumwolle nähen oder Retro Games wie das immer noch beliebte Tetris zusammenbasteln.

Fundstücke

Auf dieser Mitmach-Messe gab es also eine Menge zu tun und zu tüfteln a lá Daniel Düsentrieb. Aber es gab auch eine Menge zu entdecken und mitzunehmen. Als Mitbringsel eigneten sich besonders gut die Schokoladen-Tafeln, die man individuell bedrucken lassen konnte. Ebenso konnte man sich einen Holzschlüssel-Anhänger individuell bedrucken lassen. Hierzu hat ein kleiner Laser das entsprechende Motiv aus dem Holz abgefräst. Wer gerne ein wenig auffallen wollte, konnte sich an einem der Stände ein Namensschild programmieren lassen. Das gewünschte Wort oder der Slogan lief dann durch das LED-Namensschild.

Digitaler Barkeeper

Nicht jeder ist sonderlich geschickt darin, leckere Cocktails zusammen zu mixen. Das dachten sich zumindest Studenten der Beuth Hochschule Berlin und bauten sich einen digitalen Barkeeper. Mit der richtigen SPS von Siemens kann man nun am Computer auswählen, was man trinken möchte und die richtigen Mengenverhältnisse landen als Cocktail im Glas. Doch da der Mix-Automat nur zur Anschauung gedacht war, floss lediglich gefärbtes Wasser ins Glas. Aber auch ohne leckerem Cocktail in der Hand, war der Automat zu bestaunen.

Bilder: 14

Das war die Make Munich

Süddeutschlands größtes Maker- und Do It Yourself Festival hatte auch in diesem Jahr wieder einiges zu bieten. Wir waren mitten drin und haben viel Spannendes entdecken können. Seht es euch an!