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Cloud-basierte Simulation & Validierung

Selbstfahrende Autos schneller entwickeln

14. September 2021, 13:39 Uhr   |  Ute Häußler

Selbstfahrende Autos schneller entwickeln
© dSpace

dSPACE stellt die webbasierte Simulations- und Validierungslösung Simphera für die Automobilentwicklung vor. Das Cloud-Tool soll bei der rechenintensive Absicherung von Funktionen für das autonome Fahren helfen und durchgängige Tests auf SIL- und HIL-Plattformen ermöglichen.

Entwickler in der Automobilbranche kennen es nur zu gut: Mit den Funktionen für das hochautomatisierte und autonome Fahren steigen die Anforderungen an die Funktionsgüte und Sicherheit enorm, der abzudeckende Testraum wächst exponentiell. Parallel dazu werden virtuelle Tests in immer frühere Entwicklungsphasen vorverlagert und von weltweit verteilt arbeitenden Entwicklerteams durchgeführt.

Die skalierbare und webbasierte Lösung Simphera von dSpace addressiert diese Herausforderungen. Die cloud-basierte Simulations- und Validierungslösung stellt wiederverwendbare Modelle, Szenarien, Tests und Schnittstellen für durchgängige Tests auf Software-in-the-Loop (SIL)- und Hardware-in-the-Loop (HIL)-Plattformen bereit.

»Simphera ist nicht einfach nur ein neues Tool, sondern steht für eine neue Produktphilosophie: webbasiert, Cloud-fähig und mit der Möglichkeit zur nahtlosen Integration von Kundenanwendungen, « sagt Bernd Schäfers-Maiwald, VP Corporate Communications bei dSpace zur Produkteinführung.

Vorbereiten, Simulieren, Testen

Zur Vorbereitung der Tests bekommen Entwicklern von dem Tool Werkzeuge an die Hand, mit deren Hilfe sie alle Artefakte innerhalb der Entwicklungs- oder Absicherungsaufgaben generieren und modifizieren kann; etwa parametrierte Fahrzeug-, Sensor- und Umgebungsmodelle oder Szenarien.

Die vorbereiteten Modelle und Szenarien können folgend  für interaktive Simluationen genutzt werden. Im dritten Schritt können aus wenigen logischen Szenarien automatisiert große Mengen an konkreten Testfällen erstellt werden, indem Parameter innerhalb des Szenarios auf intelligente Art und Weise variiert werden. Die Testfälle können dann parallel in kürzester Zeit abgearbeitet und bei Bedarf eingehend analysiert werden. Entwickler können so szenariobasiert und mit hohen Skalierungseffekten testen. 

Breites Anwendungsspektrum bis hin zu HIL-Tests

Das erste Release konzentriert sich auf die Bereitstellung von Absicherungslösungen für Funktionen für das autonome Fahren, auf das szenariobasierte Testen  sowie auf SIL-Tests. Wiederverwendbare Modelle, Szenarien, Tests und Schnittstellen bieten einen nahtlosen Übergang zu automatisierten Tests auf HIL-Plattformen. Das unterstützt die Rückverfolgbarkeit bei der Fehlersuche, senkt Kosten und beschleunigt die Entwicklung und Homologation. 

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