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Erstes AEC-Q103-qualifiziertes MEMS-Mikrofon

Das im PG-LLGA-5-4-Gehäuse erhältliche XENSIV-MEMS-Mikrofon IM67D130A ist gemäß AEC-Q103-003-Standard für Automobilanwendungen qualifiziert.
Das XENSIV-Mikrofon IM67D130A adressiert Anwendungen innerhalb und außerhalb des Fahrzeugs.
© Infineon

Infineon bringt das XENSIV-Mikrofon IM67D130A auf den Markt – das erste Mikrofon, das nach AEC-Q103 für Automotive-Anwendungen qualifiziert ist. Es adressiert Anwendungen innerhalb und außerhalb des Fahrzeugs.

Der erweiterte Betriebstemperaturbereich des Mikrofons von -40 °C bis zu +105 °C erlaubt einen flexiblen Einsatz unter den rauen Bedingungen, in denen Fahrzeuge eingesetzt werden. Mit dem hohen akustischen Übersteuerungspunkt (AOP) von 130 dB SPL erfasst das Mikrofon Audiosignale verzerrungsfrei selbst in lauten Umgebungen. Das erlaubt eine flexible Platzierung innerhalb und außerhalb des Fahrzeugs.

Das IM67D130A eignet sich für Anwendungen im Innenraum wie zum Beispiel für Freisprecheinrichtungen, Notrufsysteme, Kommunikation im Innenraum sowie aktive Rauschunterdrückung (ANC). Im Bereich Außenanwendungen sind beispielsweise die Sirenen- oder die Straßenzustandserkennung möglich. Zusammengefasst lässt sich mit dem Mikrofon Schall als ergänzende Information für Fahrerassistenzsysteme und Predictive Maintenance nutzen.

Das hohe Signal-Rausch-Verhältnis (SNR) von 67 dB in Kombination mit einem sehr niedrigen Verzerrungsgrad (THD) ergeben eine sehr hohe Sprachqualität und eine sehr gute Sprachverständlichkeit für Anwendungen, die auf automatischer Spracherkennung basieren. Die Empfindlichkeit jedes einzelnen Mikrofons ist in sehr engen Grenzen kalibriert und bietet dadurch die notwendigen Voraussetzungen für optimierte Algorithmen für Multi-Mikrofonanordnungen (Arrays).

Das im PG-LLGA-5-4-Gehäuse erhältliche XENSIV-MEMS-Mikrofon IM67D130A ist vollständig nach dem AEC-Q103-003-Standard für Automobilanwendungen qualifiziert. Durch die Automotive-Qualifizierung lässt sich künftig sowohl der Design-in-Aufwand als auch das Risiko von Ausfällen in der Qualifikationsphase reduzieren.


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