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Benzinkosten sind deutlich höher als Stromkosten

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Fürs Tanken eines Benziners muss man wesentlich mehr berappen als fürs Tanken eines Stromers.
© Stockwerk-Fotodesign/stock.adobe.de

Die Stromkosten für Elektroautos sind erheblich günstiger als die Spritkosten eines herkömmlichen Benziners – das haben Berechnungen des Münchner Vergleichsportals Check24 ergeben.

Ausgehend vom jährlichen Durchschnittsverbrauch und durchschnittlichen Jahreskilometern bezifferte Check24 die jährlichen durchschnittlichen Benzinkosten auf 1385 Euro, wie das Unternehmen am heutigen Donnerstag meldet. Basis waren dabei die Durchschnittspreises im Juni 2021. Der Strom für die gleiche Fahrleistung eines E-Autos würde demnach 730 Euro kosten, womit die Benzinkosten um 90 Prozent höher wären.

Die Benzinpreise sind nach einem Tief zu Beginn der Corona-Krise stark gestiegen. Grundlage der Schätzung sind Statistiken von Behörden und Verbänden und eigene Berechnungen des Unternehmens. Das Bundesverkehrsministerium beziffert den Durchschnittsverbrauch der Autos in Deutschland auf 7,8 Liter pro 100 Kilometer.

Den durchschnittlichen Stromverbrauch eines E-Autos schätzt Check24 auf Basis von ADAC-Daten und eigenen Berechnungen auf 20,7 Kilowattstunden pro 100 Kilometer. Die durchschnittliche Fahrleistung beziffert das Portal auf 11.387 Kilometer im Jahr, basierend auf Daten seiner Kfz-Versicherungskunden.

Autos mit herkömmlichem Motor sind nach einer repräsentativen Yougov-Umfrage im Auftrag von Check24 jedoch nach wie vor viel beliebter als Elektrofahrzeuge. Von den gut 2030 Befragten sagten nur zehn Prozent derjenigen, die sich in den vergangenen zwölf Monaten ein Auto kauften oder dies planen, dass sie sich für ein Elektroauto entschieden oder dies beabsichtigen.


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