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Standort Neckarsulm

Audi stärkt Kompetenz in der Hochvoltbatterie-Entwicklung

Audi Neckarsulm
Vor einem Neubau in Necharsulm versammelt: Fred Schulze, Werkleiter Neckarsulm; Rolf Klotz, Vorsitzender des Betriebsrats, Audi-Werk Neckarsulm; Oliver Hoffmann, Vorstand für Technische Entwicklung Audi; Stephan Reil, Leiter Technische Entwicklung Neckarsulm (v.l.n.r.).
© Audi

Der Autohersteller baut die Entwicklung von Hochvoltbatterien aus und setzt dafür auf den Standort Neckarsulm. Mit der Entscheidung will man die Technische Entwicklung für die Zukunft stärken und Neckarsulm zu einem Kompetenzzentrum für eine Schlüsseltechnologie der Elektromobilität machen.

Audi entwickelt bereits Hochvoltbatterien für Plug-in-Hybride (PHEV) in Neckarsulm, nun wird die Entwicklung des kompletten Hochvoltbatterie-Portfolios für vollelektrische Fahrzeuge schwerpunktmäßig am Standort angesiedelt und dafür sukzessive ausgebaut. »Hochvoltbatterien und Elektromotoren machen einen wichtigen strategischen Anteil an der künftigen Wertschöpfung in einer transformierten Autoindustrie aus. Deshalb bauen wir unsere Kompetenz bei der Entwicklung dieser Komponenten systematisch aus«, erklärt Oliver Hoffmann, Vorstand für Technische Entwicklung bei Audi.

Perspektivisch soll die Hochvoltbatterie-Entwicklung – in weiterhin enger Zusammenarbeit mit der Hochvoltbatterie-Entwicklung am Standort Ingolstadt – personell deutlich überwiegend in Neckarsulm verortet sein. 

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Technikum zur Entwicklung von Batterie-Prototypen

Weiterhin entsteht am Standort Neckarsulm ein Batterietechnikum: In diesem Labor für Pilotprojekte sollen weitergebildete Mitarbeiter, die zuvor im Prüftechnikum für Verbrennungsmotoren tätig waren, ab 2023 Prototypen neuer Hochvoltspeicher-Module für verschiedene E-Fahrzeuge erproben.

»Die Investitionsentscheidung des Unternehmens, die Hochvoltbatterie-Entwicklung und ein Batterietechnikum in Neckarsulm anzusiedeln, ist ein deutliches Bekenntnis zur Elektrifizierung und damit langfristigen Sicherung des Standorts«, so Fred Schulze, Werkleiter Audi Neckarsulm.

Die neu in Neckarsulm verankerte Kompetenz für Hochvoltbatterien profitiert zudem von bereits vorhandener Expertise am Standort: Es werden Synergien mit dem Leichtbauzentrum geschaffen.

Kompetenz der Mitarbeitenden als Schlüssel zum Erfolg

Der Beschluss, die Batterieentwicklung in Neckarsulm anzusiedeln, ist für Audi ein wichtiger Schritt, um den Beschäftigten der Technischen Entwicklung am Standort eine zukunftssichere Perspektive auch nach dem Auslaufen des Verbrennungsmotors zu geben. Seit Ende 2020 qualifiziert Audi kontinuierlich Mitarbeitende der Technischen Entwicklung Neckarsulm für den Bereich Hochvoltspeicher-Systeme, in den kommenden Jahren sollen immer mehr Mitarbeiter in diesen Bereich transformiert werden. Um sich auf das Themenfeld zu spezialisieren, stehen ihnen unterschiedliche Weiterbildungsmöglichkeiten zur Verfügung.

Das Bekenntnis von Audi zum Standort Neckarsulm spiegelt sich auch in mehreren Baumaßnahmen wider: So werden der Neubau eines Multifunktionsgebäudes für die Technische Entwicklung Ende 2022 und die neue Lackiererei bis 2025 fertiggestellt. Ein Neubau der Montage ist bereits auf eine Mischfertigung sowie für künftige E-Modelle ausgerichtet. Der e-tron GT wird in den Böllinger Höfen gefertigt. Mit den Plug-in-Hybriden und den Mild-Hybriden der Modelle A6, A7 und A8 sind die Kernbaureihen des Audi-Standorts schon heute elektrifiziert.


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