Sensorik für die Automatisierung

Mit IO-Link zur Smart Factory

14. Juli 2017, 10:20 Uhr | Markus Haller
Omron Electronics hat ein Komplettsystem aus IO-Link-Sensorik und Mastermodulen in sein Portfolio für die Fabrikautomation aufgenommen.
© Omron

Omron hat sein Portfolio für die Fabrikautomation um IO-Link-Sensorik und IO-Link-Mastermodule erweitert. Bestandsanlagen können damit aus einer Hand nachgerüstet werden.

Die IO-Link-Sensorik des japanischen Automatisierers umfasst u.a. Einweg- und Reflexionslichtschranken, Farbmarkensensoren und Näherungssensoren. Neben dem reinen Erfassen von Messwerten können die Sensoren auch ihren eigenen Zustand überwachen und entsprechende Berichte erstellen. Der IO-Link-Standard erlaubt die Kommunikation in zwei Richtungen. So gut wie alle gängigen Aktor- und Sensorsignale lassen sich mit dem Verfahren übertragen, sodass Statusinformationen zwischen Aktor, Sensor und Automationssystem ausgetauscht werden können.

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Mehrwert von IO-Link

Diese Funktionalität erlaubt dem Anlagenbetreiber die Implementierung von neuen Funktionen zur Effizienzsteigerung seiner Produktion. Beispielsweise lassen sich Schwellenwerte im zeitlichen Verlauf eines Sensorsignals setzen, bei deren Unter- oder Überschreiten eine Nachricht an den Wartungstechniker verschickt wird. So lassen sich wiederkehrende Szenarien, wie die Leistungsabnahme eines Sensorsignals durch Verschmutzung erkennen und leichter von echten Störungsfällen differenzieren. Im Idealfall werden so unnötige Maschinenstillstände vermieden.

IO-Link bietet auch die Möglichkeit, über das Automatisierungssystem einen neuen Satz Betriebsparameter an die Sensorik bzw. Aktorik einer Anlage zu senden. Im Vergleich zum manuellen Umparametrieren lassen sich so die Stillstandszeiten von Produktionsmaschinen reduzieren, gerade dann, wenn es sich um häufig umzurüstenden Maschinen handelt.

Zu den Sensoren bietet Omron zwei neue IO-Link-Mastermodule an. Sie orchestrieren nicht nur IO-Link-Sensoren, sondern sind auch zu Standard-Sensoren kompatibel. Eine Variante kommt mit einer schraubenlosen Anschlussklemme (für bereits vorverdrahtete Sensoren) und das zweite Mastermodul ist mit Smartclick-Anschlüssen zur schnellen Montage ausgeführt.


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