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Boom bei Stromspeicherpatenten

Asien vorne, Europa hinten

22. September 2020, 08:16 Uhr   |  dpa, Newsdesk st

Asien vorne, Europa hinten
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Patente

Im Rennen um Stromspeicher haben asiatische Länder die Nase vorne, zumindest was die Anzahl der Patente anbelangt. Vor allem Japan und Südkorea dominieren, wie eine am Dienstag veröffentlichte Studie des Europäischen Patentamts und der Internationalen Energieagentur zeigt.

Von den gut 7000 im Jahr 2018 international angemeldeten Patentfamilien zur Stromspeicherung entfielen alleine 2339 auf Japan und 1230 auf Südkorea. Europa kommt zusammen nur auf 1021. Zudem wächst die Anzahl der angemeldeten Patente in diesem Bereich stark. Von 2005 bis 2018 stieg die Zahl der Anmeldungen im Durchschnitt um 14 Prozent pro Jahr.

Deutschland nimmt zwar innerhalb Europas der Studie zufolge eine Spitzenposition ein, international liegt es allerdings deutlich zurück. Immerhin ist Bosch das einzige nicht aus Japan oder Korea stammende Unternehmen unter den 10 patenstärksten Firmen im Zeitraum von 2000 bis 2018. Mit 1539 internationalen Patentfamilien in diesem Zeitraum landet das Unternehmen auf Rang 5. Ganz vorne liegen Samsung mit 4787 und Panasonic mit 4046 Anmeldungen.

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dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH