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Neuer Stromversorgungs-IC von Infineon

Für kostengünstige Flyback-LED-Treiber

09. September 2020, 10:49 Uhr   |  WEKA FACHMEDIEN, Newsdesk mha

Für kostengünstige Flyback-LED-Treiber
© Infineon

LED-Treiber-IC aus der Digital-Power-Familie XDP von Infineon: Der XDPL8219 lässt sich anwenderspezifisch konfigurieren und kann optional Betriebsparameter übertragen.

Der XDPL8219 ist sekundärseitig geregelt und stellt die Ausgangsspannung über eine 600-V-Hochspannungszelle schneller zur Verfügung. Optional können auch Betriebsparameter über eine UART-Schnittstelle übertragen werden.

Mit dem IC lassen sich neben der reinen Stromversorgung auch erweiterte Steuerfunktionen in Flyback-LED-Treiberschaltungen integrieren. Zu den Grundfunktionen gehören ein Leistungsfaktor >0,9 und eine konstante Ausgangsspannung. Der Baustein arbeitet regulär im Quasi-Resonanzmodus (QRM), sodass sich EM-Störstrahlung in Grenzen hält und kann in einen aktiven Burst-Modus (ABM) wechseln, um bei geringer Last hörbare Geräusche zu reduzieren. Die Standby-Leistungsaufnahme beträgt 100 mW.

Der XDPL8219 erkennt, ob am Eingang Wechsel- oder Gleichspannung vorliegt und passt seinen PWM-Ausgang entsprechend an. So wird die Systemleistung erhöht. Bei Wechselspannung passt sich die Pulsweitenmodulation automatisch an, um die harmonische Gesamtverzerrung (THD) über einen weiten Eingangs- und Lastbereich bei unter 10 % zu halten. Bei einem konstanten DC-Eingang reduziert die Modulation der Schaltfrequenz die EMI-Werte über den gesamten Betriebsbereich.

UART-Schnittstelle und integrierte HV-Zelle

Über einen UART-Pin lässt sich der IC anwenderspezifisch konfigurieren. Damit erhält der Entwickler mehr Möglichkeiten, um den IC auf eine spezifische Anwendung zu optimieren. Optional können über die UART-Schnittstelle des XDPL8219 auch Daten im laufenden Betrieb übertragen werden, über die aktuelle Eingangsspannung, Netzfrequenz, Temperatur des Steuer-ICs, letzter Fehlercode und Verlust der Eingangsspannung. Die Konfiguration des ICs kann über eine grafische Oberfläche erfolgen. Dafür stellt Infineon entsprechende Softwarewerkzeuge zur Verfügung.

Der XDPL8219 ist in einem DSO-8-Gehäuse mit einer eingebauten 600-V-Hochspannungs-Startzelle und einer eigenen Startsequenz untergebracht. Dies gewährleistet eine schnelle Verfügbarkeit der Ausgangsspannung.

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