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Schüler bauen CO2-Ampeln für ihre Klassen

Die Sensor-Kits basieren auf Infineons XENSIV PAS CO2-Sensor, der 2021 von den Lesern der Elektronik zum Produkt des Jahres gewählt wurde.
Die Sensor-Kits basieren auf Infineons XENSIV-PAS-CO2-Sensor, der 2021 von den Lesern der Elektronik zum Produkt des Jahres gewählt wurde.
© Infineon Technologies

In Tirol und Kärnten entwerfen Schüler im Unterricht CO2-Ampeln für ihre Klassen. An der HTL Villach automatisieren die Schüler gleich die CO2-Messung im gesamten Schulgebäude. Die Sensorik dazu stammt von Infineon Austria.

In Österreich wird regelmäßiges Stoß- und Querlüften von Klassenräumen durch das Bildungsministerium vorgegeben. Wann ein kritischer Aerosolgehalt erreicht ist, lässt sich indirekt über den CO2-Gehalt der Luft ermitteln. Dafür bauen Schülerteams an fünf Höheren Technischen Lehranstalten (HTL) in Kärnten und sechs in Tirol im Unterricht CO2-Ampeln. Insgesamt 300 Klassenräume werden ausgestattet. An der der HTL Villach integrieren Schülerteams die CO2-Sensoren auch in die Technik des Gebäude-Managements und ermöglichen eine automatisierte und kontinuierliche Datenerfassung und Datenauswertung für die gesamte Schule.

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Entwicklungs-Kits von Infineon

Zum Bau der CO2-Ampeln erhalten die Schulen CO2-Sensor-Kits von Infineon Technologies Austria und der Unternehmerischen Hochschule MCI in Innsbruck. Seit 2016 betreiben Infineon und MCI gemeinsam ein Innovationslabor, an dem die CO2-Kits entwickelt und bereits in zwölf Hörsälen am MCI installiert wurden. »Weitere 50 Hörsäle sind in Vorbereitung«, sagt MCI-Rektor Andreas Altmann. Als großen Vorteil sieht er, dass über den CO2-Wert nun ein objektiver Maßstab vorhanden ist, um die Frischluftzufuhr bedarfsgerecht zu steuern. »Dieses praxisnahe Forschungs-Know-how geben wir gerne an die Schulen weiter.«

Schulübergreifendes Entwicklungs-Forum

Was im Unterricht unter Anleitung entwickelt und programmiert wurde, kann in Eigeninitiative weiter ausgebaut werden. Dazu haben die Schulen ein eigenes Entwickler-Forum schulübergreifend eingerichtet, damit sich die Schüler vernetzen, Wissen austauschen und sich gegenseitig mit neuen Ideen anregen können.

Das gesamte Projekt bewertet Infineon als einen wichtigen Beitrag zur praxisorientierten Ausbildung von technischen Fachkräften in der Region. »Diese praxisnahe Zusammenarbeit von Industrie und Bildung zeigt, wie mit den MINT-Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik smarte Lösungen für Themen am Puls der Zeit geschaffen werden«, heißt es in einer Unternehmensmitteilung.


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