Schwerpunkte

Kosten- und energieeffizient

Die ersten smarten Satelliten-Antennen

07. September 2021, 12:52 Uhr   |  Heinz Arnold

Die ersten smarten Satelliten-Antennen
© NexTenna

Auf Basis der neuen Flüssigkristall-Technologie »licriOn« von Merck hat die israelische Firma NexTenna eine smarte Antenne für die Breitbandanbindung über LEO- und GEO-Satelliten entwickelt.

Die ersten smarten Antennen auf Basis der bahnbrechenden »licriOn«-Technik von Merck kommen jetzt auf den Markt.

»Im Einsatz kostengünstiger intelligenter Antennen für die Verbindung zu Satelliten in erdnaher Umlaufbahn liegt ein Schlüssel für die weltweite Vernetzung der Menschen. Als Lösungsanbieter für derartige Antennentechnologie ermöglichen wir gemeinsam mit unseren Partnern letztlich den Zugang zu den grundlegendsten Kommunikations-möglichkeiten für alle«, sagt Michael Heckmeier, Leiter der Geschäftseinheit Display Solutions im Unternehmensbereich Electronics von Merck. »Auf der ganzen Welt wird der Breitbandausbau für schnelles Internet vorangetrieben, aber Millionen von Menschen in entlegenen Gebieten bleiben hiervon unerreicht.«

Auf der SATELLITE 2021 präsentiert Merck jetzt die smarten Antennen auf Basis der völlig neuen Flüssigkristall-Technologie zusammen mit seinen Entwicklungspartnern ALCAN Systems aus Darmstadt und NexTenna aus Kiryat Bialik (Israel). Beide Partner stellen ihre »licriOn«-basierten Antennen der nächsten Generation auf der größten Fachmesse der Satellitenbranche vom 7. bis 10. September in Gaylord, Washington DC, vor.
 

Der Aufbau der »licriOn«-Flüssigkristall-Technik von Merck.
© Merck

Der Aufbau der »licriOn«-Flüssigkristall-Technik von Merck.

Merck trägt als strategischer Partner für führende Entwickler der Branche zu Innovationen auf dem Gebiet der intelligenten Antennen bei.
Das Unternehmen stellt seine Flüssigkristalltechnologie »licriOn« Entwicklern einer neuen Generation von kosten- und energieeffizienten smarten Antennen zur Verfügung, die sich schnell und unkompliziert mit geostationären sowie erdnahen Satelliten verbinden. Aufgrund ihrer Energie- und Kosteneffizienz trägt die Flüssigkristall-basierte Smart-Antenna-Technologie dazu bei, einen weitreichenden Zugang zu Konnektivität zu ermöglichen.

ALCAN Systems
© ALCAN Systems

Die elektronisch gesteuerte Antenne für Unternehmen von ALCAN Systems arbeitet im Hochfrequenzbereich (Ka-Band) und ermöglicht eine verbesserte und gleichzeitig relativ kostengünstige Breitbandanbindung via Satellit.

Highspeed-Konnektivität für Autos und stationäre Nutzung

Die neueste, elektronisch gesteuerte Antenne für Unternehmen von ALCAN Systems arbeitet im Hochfrequenzbereich (Ka-Band) und ermöglicht eine verbesserte und gleichzeitig relativ kostengünstige Breitbandanbindung via Satellit. Mit seiner Produktpipeline bietet ALCAN Systems sowohl Antennensysteme für den stationären Endnutzerzugang als auch für vernetzte Autos und das 5G-Mobilfunknetz.

Für LEO- und GEO-Satelliten

NexTenna wird seine tragbare smarte Antenne »NexTenna MP GEO« vorstellen, die eine Verbindung sowohl zu LEO- als auch GEO-Satelliten, also geostationären sowie erdnahen Satelliten, herstellen kann. Diese Flachantenne kann flexibel unterwegs genutzt werden und empfängt Signale im Ku-Band-Frequenzbereich, das wetterunabhängig ist und eine gute Abdeckung bietet. Weitere Produkte in der Pipeline des Unternehmens sind »NexTenna V« für Autos, »NexTenna LEO« für den Empfang im Heimbereich über LEO-Satelliten und »NexTenna 5G« für terrestrische Kommunikationssysteme. Ziel des Unternehmens ist es bezahlbare Breitbandantennenlösungen für den Endverbraucher anzubieten.

Schnelles kostengünstiges Internet für abgelegene Gebiete

Merck hat mit seiner bahnbrechenden Innovation gezeigt, dass sich die Flüssigkristalltechnik nicht nur für Flachbildschirme eignet, sondern in ganz neue Anwendungsfelder wie smarte Antennen vorstoßen kann. Hier ermöglicht sie die drahtlose Übertragung großer Datenmengen und Highspeed-Konnektivität. Das Unternehmen hat kommerzielle Vereinbarungen mit Branchenpartnern geschlossen, deren Ziel ein flächendeckender Zugang zu Konnektivität ist, selbst in abgelegenen Gebieten, in denen schnelle Internetverbindungen gegenwärtig nicht verfügbar oder nicht bezahlbar sind.

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