»Sie haben Post«

Berufliche Postfächer füllen sich auf neuen Höchststand

14. Januar 2026, 12:59 Uhr | Corinne Schindlbeck
© NicoElNino/stock.adobe.com

Die E-Mail ist beliebt: Im Schnitt empfangen Beschäftigte laut einer Bitkom-Befragung täglich 53 berufliche Mails – Tendenz steigend. Jede/r Siebte (14 Prozent) muss sogar täglich 100 abarbeiten.

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Berufstätige Internetnutzer in Deutschland erhalten durchschnittlich 53 berufliche Nachrichten pro Tag. Das geht aus einer repräsentativen Befragung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom hervor.

Zum Vergleich: 2022 lag der Wert noch bei 40 E-Mails täglich, 2021 bei 26. Die Entwicklung zeigt damit eine kontinuierlich wachsende Bedeutung der E-Mail-Kommunikation im beruflichen Kontext.

14 Prozent mit mehr als 100 Mails pro Tag

Knapp jede bzw. jeder Siebte (14 Prozent) erhält täglich 100 oder mehr Mails. Bei weiteren 22 Prozent liegt die Zahl zwischen 50 und 100, während 46 Prozent zwischen 10 und 50 Mails am Tag verzeichnen. Lediglich 1 Prozent gibt an, weniger als 10 berufliche Nachrichten pro Tag zu empfangen.

»Die E-Mail ist für viele nach wie vor die wichtigste Form der beruflichen Kommunikation. Sie ist gut etabliert, leicht zu bedienen und funktioniert zuverlässig«, erklärt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. Zudem ermögliche die offene Infrastruktur der E-Mail eine Nutzung unabhängig von einzelnen Plattformen.

Die Bitkom-Umfrage basiert auf Antworten von 1.002 Personen ab 16 Jahren, darunter 532 berufstätige Internetnutzerinnen und -nutzer.
 


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