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Netzverstärkung

Von Chipmangel bis Flugtaxis

In unserer ersten Folge von »Netzverstärkung« fliegen wir von Stolberg über Villach bis nach Paris
In unserer ersten Folge von »Netzverstärkung« fliegen wir von Stolberg über Villach bis nach Paris
© Weka Fachmedien

Die Woche aus der Sicht von elektroniknet

Liebe LeserInnen und ZuschauerInnen,

welche Themen haben die Elektroniknet-UserInnen in den vergangenen Tagen besonders interessiert? Wer sorgte für Gesprächsstoff? Welche Meldung hat überrascht? Und wann kann Dorothee Bär endlich in ihr Flugtaxi steigen?

Das alles klären wir in »Netzverstärkung: Die Woche aus der Sicht von elektroniknet«. Das Videoformat fasst regelmäßig die vergangenen Tage zusammen, bietet Hintergründe und ordnet Aktuelles aus Politik & Wirtschaft für die Elektronikindustrie ein. 

Viel Spaß beim Angucken, Nachlesen und natürlich ein erholsames Wochenende!

Netzverstärkung - Die Woche aus Sicht von elektroniknet (KW38/2021)

Kurz & kompakt: Die Meldungen der Woche

VW-Stammwerk verlängert Kurzarbeit

Im Volkswagen-Stammwerk wird es in der kommenden Woche zu einer deutlich gebremsten Produktion sowie Kurzarbeit kommen. Ursache ist laut Unternehmen die anhaltend eingeschränkte Situation bei der Lieferung von Halbleitern. 

Wie geht es weiter bei Aurubis Stolberg?

Aurubis hat erstmals einen Zeitplan für die Wiederinbetriebnahme der Produktionsanlagen in Stolberg genannt. Ab November soll die Fertigung schrittweise und in eingeschränkter Kapazität wieder aufgenommen werden.

Merck investiert kräftig

Merck investiert bis Ende 2025 deutlich mehr als 3 Milliarden Euro in Innovationen und Kapazitäten seines Unternehmensbereichs Electronics. Ein Großteil davon geht in die Forschung und Entwicklung neuer Materiallösungen. 

Durchstarter der Woche

Kärnten ist ja eher für Sonne, Berge, Seen und Tourismus als für weltweit führende Hochtechnologie bekannt. Doch genau dieses kleine Bundesland im Südosten Österreichs mutiert gerade zum neuen Hoffnungsträger der Weltwirtschaft – insbesondere für die Autoindustrie. Denn in Villach eröffnete Infineon seine neue Fabrik beziehungsweise wie man heute sagt, »Fab«. 1,6 Milliarden Euro hat der Münchner Halbleiterhersteller in den Bau gesteckt. Mit dem neuen Werk will Infineon vor allem die Elektromobilität beschleunigen. Die Halbleiter sollen aber auch in Rechenzentren sowie für Solar- und Windenergie-Anlagen zum Einsatz kommen. Und dennoch: An der weltweiten Chip-Knappheit dürfte das neue Werk vorerst wenig ändern. Schließlich werden in Villach Leistungshalbleiter gefertigt und nicht die in der Autoindustrie händeringend benötigten Mikroprozessoren. Erst 2022 rechnen die Autohersteller mit einer Normalisierung. 

Gewinnerin der Woche

Unsere Gewinnerin der Woche ist Prof. Martina Hofmann von der Hochschule Aalen, seit kurzem neue Vorsitzende im Ausschuss Studium, Beruf und Gesellschaft im VDE. Für Ihre Arbeit hat sie sich vor allem zwei Schwerpunkte vorgenommen: Frauen und Technik sowie den Klimaschutz. Warum diese Kombination ein Win-Win-Potenzial hat, darüber sprach Hofman mit Elektroniknet-Redakteurin Corinne Schindlbeck im exklusiven Mart&Technik-Interview.

Dorothee-Bär-Moment der Woche 

Es gibt Momente im Leben, die vergisst man nicht. Für Dorothee Bär kam dieser kurz nach der Bundestagswahl 2017. Im ZDF sprach die frischgebackene Staatsministerin für Digitalisierung von der Möglichkeit, mit einem Flugtaxi durch die Gegend reisen zu können. Viel Häme erntete die CSU-Politikerin für diesen Satz. Zu Unrecht! Denn die Idee vom autonomen Fliegen treibt längst viele Unternehmen an, unter anderem Volocopter. Das Start-up aus Baden-Württemberg gehört zu den absoluten Pionieren in diesem Bereich und will schon bald in den Probebetrieb gehen. Das Ziel: Bis zu den Olympischen Spielen 2024 in Paris sollen erste kommerzielle Verbindungen angeboten werden. Hoffen wir mal, dass das Start-up ohne Dorothee-Bär-Moment auskommt. 
 


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