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Netzverstärkung

Kindergeburtstag mit Dr. R2D2

Bei Medizinrobotern gilt: Zwischen Wunsch bzw. Angstbild und Wirklichkeit liegen mitunter Welten.
Bei Medizinrobotern gilt: Zwischen Wunsch bzw. Angstbild und Wirklichkeit liegen mitunter Welten.
© Adobestock.com/Willrow Hood

Apple mag nicht mehr, Streit um Arm und ein Hugo für die Medizintechnik. Das sind unter anderem die Themen der neuen Ausgabe von »Netzverstärkung: Die Woche aus der Sicht von elektroniknet«.

Liebe Leserinnen und Leser,

welche Themen haben die Elektroniknet-UserInnen in den vergangenen Tagen besonders interessiert? Wer oder was sorgte für Gesprächsstoff? Und was ist eigentlich im Chip-Markt los?

Diese und weitere Fragen beantworten wir in »Netzverstärkung: Die Woche aus der Sicht von elektroniknet«. Das Videoformat fasst die Woche zusammen, bietet Hintergründe und ordnet aktuelles aus Politik & Wirtschaft für die Elektronikindustrie ein. Kurz, prägnant und mit einer erfrischenden Leichtigkeit – die perfekte Beilage für den Start ins Wochenende.

Viel Spaß beim Angucken und Nachlesen!

Kurz & kompakt: Die guten Nachrichten der Woche

Netzverstärkung - Die Woche aus Sicht von elektroniknet (KW42/2021): Apple mag nicht mehr, Streit um ARM und ein Hugo für die Medizintechnik. Das sind unter anderem die Themen der neuen Ausgabe von »Netzverstärkung: Die Woche aus der Sicht von elektroniknet«.

ZVEI: Elektroexporte wachsen zweistellig

Die deutsche Elektroindustrie hat im August Waren im Wert von 17,6 Milliarden Euro exportiert. »Nachdem die Dynamik im Vormonat etwas nachgelassen hatte, sind die Elektroausfuhren jetzt wieder zweistellig gewachsen«, sagte Jürgen Polzin, Konjunkturexperte beim ZVEI.

Exhibition&Conference: embedded world 2022 wieder als Live-Event

Gute Nachrichten auch aus dem Embedded-Bereich: Die embedded world findet 2022 wieder als Präsenzveranstaltung auf dem Messegelände in Nürnberg statt. Ergänzt wird das Event durch digitale Angebote.

SAP: Starkes Wachstum in der Cloud

Ein Jahr nach dem historischen Kurssturz präsentiert CEO Christian Klein SAP in gutem Zustand. Europas größter Softwarehersteller rechnet weiter mit starkem Wachstum bei seiner Kernsoftware.

Das war dann mal weg

Apple mag nicht mehr! Keine Sorge, der Konzern wird auch weiterhin mit seinen mobilen Geräten im Alltag vieler Menschen präsent sein. Diese kommen zukünftig jedoch ohne Intel-Chip aus. Stattdessen setzt der Konzern auf zwei neue Eigenentwicklungen.

M1 Pro und M1 Max sind laut eigner Aussage die leistungsstärksten Chips, die das Unternehmen je entwickelt hat. Typisch für Apple wurden diese am Montagabend durch Tim Cook mit viel Glanz der Menschheit vorgestellt. 

Beide Chips überzeugen zwar auf dem Papier, Experten warnen jedoch: Die präsentierten technischen Eckdaten und Leistungsausblicke dürfen am Ende nicht darüber hinwegtäuschen, dass das Bild noch verschwommen bleibt. Weder zu den Benchmarks noch den exakten Konfigurationen der Vergleichsmodelle hat Apple Details veröffentlicht.

Aufreger der Woche

Der Chipdesigner Arm ist aktuell so etwas wie das letzte Stück Torte auf einem Kindergeburtstag. Viele wollen es, aber wenn es weg ist, ist das Geschrei groß. Dabei ist die Übernahme durch NVIDIA noch gar nicht in trockenen Tüchern. Was ist da also los im Chip-Markt? elektroniknet-Redakteur Heinz Arnold ordnet das Durcheinander für uns ein.

Ganz weit vorne

Von wegen Science-Fiction! Schon lange kommen bei Operationen Roboter zum Einsatz. Wobei auch hier gilt: Zwischen Wunsch bzw. Angstbild und Wirklichkeit liegen Welten. In keiner Klinik der Welt operieren R2D2 oder C-3PO eigenständig. 

Aber! Die Systeme werden natürlich mit jeder Generation besser. Ein aktuelles Beispiel ist Hugo von Medtronic. Dieser basiert auf einer Technologie vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt. Ursprünglich wurde sie für den Einsatz im Weltraum entwickelt, um Roboter von der Erde oder der ISS aus fernzusteuern. 

Neben reichlich smarter Elektronik soll auch noch etwas anderes überzeugen: Das roboterassistierte System soll die traditionellen Kosten- und Nutzungsbarrieren beseitigen, die deren flächendeckende Einführung zwei Jahrzehnte lang behindert haben. 

Damit Sie eine Vorstellung haben, in welcher Größenordnung wir uns hier bewegen, hier ein paar Zahlen aus dem Jahr 2014: Von den insgesamt 1.224 weltweit verkauften Medizinrobotern machen robotergestützte Operations- und Therapiesysteme mit 978 Einheiten den Löwenanteil aus. Diese Roboter kosten im Durchschnitt eine Million US-Dollar.


Wir hoffen, Ihnen hat die Netzverstärkung (KW 42) gefallen. An dieser Stelle wünsche wir Ihnen natürlich noch ein erholsames Wochenende! 

P.S.: Wir freuen uns auch über Feedback, Anregungen und Wünsche für die kommenden Ausgaben von Netzverstärkung.
 


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