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Tiefenbildkamera für die Objekt-Rekonstruktion

8. August 2022, 8:30 Uhr | Heinz Arnold
Holitech Europe
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Die neue RGBD-Tiefenbildkamera von Holitech besitzt einen ToF-Bildsensor mit einer Auflösung von 640 x 480 und erreicht trotz ihrer geringen Baugröße eine hohe Präzision im Messbereich von 0,1 bis 5 m sowie ein großes Sichtfeld.

Die Auflösung des RGB-Bildsensors der »CS30« von Holitech liegt bei 1.920 x 1.080. Die Gesamtgröße der Kamera beträgt 90 mm x 25 mm x 25 mm sie ist damit einfach in ein System zu integrieren. Um sicherzustellen, dass sich die Messgenauigkeit der Kamera nicht mit der Entfernung ändert, ist die Messgenauigkeit auch bei der Messung von Objekten in großer Entfernung genau und stabil.

Die Kamera ist für einen Plug-and-Play-Betrieb ausgelegt. Die Verbindung erfolgt über USB3.0 mit Typ-C-Datenkabel. Die CS30 kann über GUI oder SDK betrieben werden. Über das Software Development Kit können Benutzer RGB-, Tiefe- und Punktwolkendaten erhalten. Die Auflösung ist einstellbar. Die Kamera ist nach FC CE RoHS Klasse 1 zertifiziert. Der Temperaturbereich erstreckt sich von -10 °C bis +50 °C. Als Betriebssysteme kommen Win10, Ubuntu und ROS zum Einsatz.

Typische Anwendungen der RGBD-Tiefenkamera CS30 sind in der Roboter-Navigation, bei Interaktionen mit 3D-Brillen, in der Sicherheitsüberwachung, bei der Volumenmessungen sowie bei fahrerlosen Transportsystemen. Weitere Einsatzmöglichkeiten sind in der 3D-Modellierung, bei intelligenten Lagersystemen, in Gesichtserkennungssystemen und bei der Personenzählung. Auch bei AR-Anwendungen, Fahrererkennung, SLAM-Positionierung, in Sicherheitssystemen und im intelligenten Transportwesen kommt die Tiefenkamera zum Einsatz.

Tiefenkameras wurden ursprünglich zur Bewegungserkennung eingesetzt. Heute dienen die Kameras zur Objekt-Rekonstruktion. Sie bestehen in der Regel aus einem Infratorsensor, einer Infrarotkamera sowie einer RGB-Kamera. Der synchronisierte Ausgabe-Stream von Tiefe und Farbinformation wird in eine räumliche Information umgesetzt. Ein Infrarotprojektor sendet ein für das menschliche Auge nicht sichtbares codiertes Punktmuster aus. Ein Sensor empfängt das von der Szene reflektierte Bild und berechnet die Tiefenmatrix mit VGA-Auflösung, der ein RGB-Bild zugeordnet werden kann. Die Berechnungen erfolgen auf einem speziellen Chip, so dass ein Hostrechner damit nicht belastet wird.

 

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