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Update nach dem Großbrand

Wie geht es weiter mit der Würth-Leiterplattenproduktion?

07. Januar 2015, 07:58 Uhr   |  Karin Zühlke

Wie geht es weiter mit der Würth-Leiterplattenproduktion?
© Würth Elektronik

Nach dem Großbrand im Würth Leiterplattenwerk in Niedernhall müssen die Aufträge in andere Würth-Werke verlagert werden. Für Kunden hat Würth eine online Anfrage- und einen Informationsbereich auf der Webseite eingerichtet.

Wer wissen möchte, ob sein Auftrag in Niedernhall gefertigt wird, kann per Mail über eine eigens eingerichtete Hotline seine Anfrage stellen. Würth bittet außerdem darum, einstweilen keine Faxe zu schicken, da das Fax noch nicht wieder funktioniert. 

Würth richtete sich mit einem Kundenschreiben an seine Auftraggeber und versichert, fieberhaft an der Lösung zu arbeiten. Ein Ausfall werde jedoch spürbar sein, heißt es in dem Schreiben. Von Niedernhall beliefert Würth knapp 2000 Kunden. Es werden pro Arbeitstag 120 Aufträge gefertigt und in Summe ein Jahresumsatz von 54 Millionen Euro generiert. "Die Verlagerung der aktuellen Aufträge ist eine Herausforderung, die wir gemeinsam mit Ihnen angehen möchten", so das Schreiben weiter. "Dabei ist es unser oberstes Ziel, schnellstmöglich wieder aus Niedernhall zu liefern. Jeder Artikel, der verlagert wird, wird mit dem Kunden vereinbart."

Für die Verlagerung gibt es je nach Technologie, Dimension der Platine und Auftragsvolumen verschiedene Alternativen: Die Verlagerung in die beiden Werke in Rot am See und Schopfheim, sowie die Asia Production mit vier chinesischen Herstellern, die zusätzliche Kapazitäten zur Verfügung stellen. Zudem wird Würth für die Niedernhaller Produktion auf externe Dienstleister zurückgreifen. Der Vertrieb soll derweil soweit wie möglich in Niedernhall verbleiben, in Räumen, die nicht vom Brand betroffen sind.

 

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