On-Demand und virtuelles Warenlager

DB Schenker setzt weltweit auf Ersatzteile per 3D-Druck

29. September 2022, 15:32 Uhr | Karin Zühlke
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Jochen Thewes, DB Schenker: "Ziel ist es, unnötige Lagerhaltung zu vermeiden und Lieferketten noch stabiler und flexibler zu machen“
© DB AG/Oliver Lang

DB Schenker bietet ab sofort Ersatzteillieferung via 3D-Druck an. Produkte aus dem virtuellen Warenlager sind in kurzer Zeit verfügbar.

„Als erster globaler Logistiker bieten wir ab sofort Ersatzteillieferung via 3D-Druck an. Produkte aus unserem virtuellen Warenlager sind in kürzester Zeit verfügbar und werden direkt dort hergestellt, wo sie gebraucht werden“, sagt der Vorstandsvorsitzende Jochen Thewes bei der ersten Produktkonferenz von DB Schenker in Frankfurt.

Das virtuelle Warenlager senkt die Lieferkosten, verkürzt die Lieferzeiten und schont die Umwelt. „Das zeigt beispielhaft, was die Logistik der Zukunft für die Kunden leisten kann: Ziel ist es, unnötige Lagerhaltung zu vermeiden und Lieferketten noch stabiler und flexibler zu machen“, so Thewes.

Angesichts zunehmender Herausforderungen in der weltweiten Logistik schaffen digitale Innovationen wie Ersatzteillieferungen per 3D-Druck in vielen Bereichen einen echten Mehrwert für Kunden. „Wir wollen Wege verkürzen und gleichzeitig Produkte schneller und günstiger verfügbar halten. Dafür setzen wir voll auf digitale Innovationen“, erläutert Thewes.

DB Schenker hat das virtuelle Warenlager für Kunden aus den Märkten Maschinenbau, Automobilindustrie und Schienenverkehr bereits in Pilotprojekten getestet. Dabei wurden Teile wie Handgriffe, Verkleidungen und Gehäuse auf Anforderung direkt in der Nähe des Kunden hergestellt. Ohne Vorproduktion und Einlagerung sinken so auch die Kapitalbindungskosten. Der neue Schenker-Service „On-Demand Production“ (Herstellung nach Bedarf) mit virtuellem Warenlager wird nun weltweit für einen breiten Kundenkreis angeboten.
 

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