Grundlegende Unterschiede zu USB 3.0

Der USB-3.1-Stecker unter der Lupe

24. Januar 2017, 9:40 Uhr | Corinna Puhlmann-Hespen

Fortsetzung des Artikels von Teil 1

USB-Stecker unter der Lupe, Teil 2

Würth Elektronik liefert die Buchsen des Typs »632723x00011« sowohl für die SMT- als auch die THT-Bestückung auf 1,0- und 1,6-mm-Leiterplatten. Im Vergleich zu anderen am Markt verfügbaren Buchsen sind diese länger: Durch die größere Auflagefläche bieten sie eine größere Haltekraft. Auch die Nickel-Schirmung ist mit 200 µm doppelt so dick als die der meisten Wettbewerbsprodukte. Unter der Bezeichnung »632712000011« sind die passenden 3-V-Steckverbinder erhältlich. Des Weiteren bietet Würth Elektronik die  Stecker vom Typ A (632121300001). Weil durch die Power-Delivery-Detection-Funktion auch eine Spannungsversorgung von 20 V in beiden Richtungen möglich ist, eignen sich diese hervorragend für den Anschluss von Displays, unter anderem mit 4K/Ultra-HD-Auflösung (3.840 × 2.160 Pixel) mit einer Bildwiederholungsrate von 60 Hz. Werden alle Datenleitungen für die Übertragung des Videosignals genutzt, ist sogar eine 5K-Auflösung (5.120 × 2.880 Pixel) möglich. Sowohl die Steckverbinder vom Typ A als auch vom Typ C sind TID-gelistet.

Unterschiede bei den Kabeltypen

Unterschiede zu USB 3.0 und USB 3.1 gibt es natürlich auch beim Kabel: Statt bisher neun Adern bei USB 3.0 verbergen sich unter der Ummantelung des Kabeltyps C nun 15 Adern. Das wirkt sich auch auf die Spezifikation der Kabellänge aus: Waren bei USB 3.0 Super-Speed, auch bekannt unter den Namen USB 3.1 Gen1, noch 3 m erlaubt, ist es bei USB 3.1. Super-Speed+, alias USB 3.1 Gen 2, nur noch maximal 1 m. Würth Elektronik führt die entsprechenden Kabel im Programm.

Für den Einsatz von USB 3.1 in der Industrie, zum Beispiel zur Sensor-Echtzeitüberwachung, spricht vor allem, dass nun keine Spezialkabel mehr benötigt werden! Gerade bei Messaufbauten reduziert sich dadurch die Kabelvielfalt. Die schnellere Datenübertragung und die Möglichkeit, den Stecker beliebig herum in die Buchse zu stecken, reduzieren den Zeitaufwand. Auch die Option, dass sich die angeschlossenen Geräte gegenseitig laden können, wird künftig vor allem in der Instandhaltung, bei der nicht selten ein tragbares Messgerät und ein Tablet benötigt werden, einen großen Nutzen bringen. 

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