FBDi-Quartalsbericht

Deutsche Bauelemente-Distribution legt leicht zu

14. November 2013, 14:09 Uhr | Karin Zühlke

Die Lage am deutschen Bauelemente-Distributionsmarkt beginnt sich weiter zu stabilisieren. So stieg laut FBDi der Umsatz im dritten Quartal gegenüber dem Vorjahr um 3,2 auf 716 Millionen Euro.

Die Book-to-Bill-Rate (Verhältnis Auftragseingang zu Umsatz) lag damit bei 1,01 (0,93 im gleichen Vorjahreszeitraum). Für das Gesamtjahr ergibt sich ein positiver Ausblick im niedrigen einstelligen Bereich.

Dazu FBDi-Vorstandsvorsitzender Georg Steinberger: „Zwar scheint die Bauelemente-Distribution in Deutschland wieder voranzukommen, zur Zeit ist der deutsche Markt entgegen der allgemeinen Wirtschaftlage aber nicht der Beste für Elektronikspezialisten. Im europäischen Vergleich hat der deutsche Markt etwas an Gewicht verloren, was angesichts eines Anteils von weit über 30% jedoch eher ein Luxusproblem ist. Unabhängig davon: Mikroelektronik bleibt die Querschnittstechnologie für alle Märkte, ob Umwelt, Sicherheit, Transport, Kommunikation oder Komfort. Und die deutsche Industrie ist von der Anwendungsbreite und -tiefe sicher die führende in Europa und weltweit konkurrenzfähig noch dazu.“

Wie die Aussichten für die kommenden 12 Monate zu beurteilen sind, lässt der FBDi-Geschäftsklimaindex* erahnen: So bewerten die FBDi-Mitglieder (nach Schulnotensystem) die Aussichten fürs laufende und nächste Quartal sowie die nächsten 12 Monate nahezu identisch  mit rund 2,9. In Zahlen übersetzt hieße das: moderates und solides Wachstum.

Seine richtungsweisende Position in der Distribution untermauert der FBDi  mit einem Trendkongress für die Elektronikindustrie. Die IDEA/FBDI Trendtage finden anlässlich des 10-jährigen Jubiläums erstmals m November 2013 statt. Weitere Information: www.fbdi.de/trendtage.

 

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