STM32 Cortex-M und Spartan-6-FPGA auf einem Board

»Xynergy'n More«: Synergien aus zwei Welten

15. Dezember 2011, 12:32 Uhr | Karin Zühlke
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ARM Cortex-M4 für mehr Rechenleistung

Komponenten auf der Cortex-M4 Version des Xynergy-Boards
Übersicht der Komponenten auf der Cortex-M4 Version des Xynergy-Boards.
© Silica

Mit dem STM32F2xx hat STMicroelectronics schon eines der leistungsfähigsten Cortex-M3-Derivate mit 120 MHz vorgestellt. Nun ist eine Cortex-M4-Familie mit der Bezeichnung STM32F4xx verfügbar, die sich durch diese Merkmale vom Cortex-M3 unterscheidet:

  • Floatingpoint-Unit (single/double Precision)
  • Bis zu 168 MHz, 210 DMIPS/1.25 DMIPS/MHz (Dhrystone 2.1)
  • Memory Protection Unit und DSP-Befehlssatz
  • Bis zu 192 KByte SRAM
  • 3×12-bit, 2.4 MSPS A/D-Converters

Damit ist der Cortex-M4 also für alle Applikationen prädestiniert, die mehr Rechenleistung benötigen oder eine Fließkomma-Arithmetik erfordern. Die Beschleunigung der Fließkomma-Arithmetik gegenüber einer Software-Bibliothek beläuft sich gut auf den Faktor 10. Der STM32F4xx ist in den Gehäusen LQFP64, LQFP100, LQFP144,  LQFP176 und UFBGA176 verfügbar und ist damit »pin-to-pin«-, software- und featurekompatibel zum STM32F2xx. Diese Eigenschaft macht es möglich, den STM32F2xx problemlos gegen den neuen STM32F4xx auf dem Xynergy-Board auszutauschen und die Vorteile des Cortex-M4 in dieser Umgebung zu nutzen.


  1. »Xynergy'n More«: Synergien aus zwei Welten
  2. ARM Cortex-M4 für mehr Rechenleistung
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