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Mobilfunk auf bayerischen Autobahnen

Keine lückenlose Netzabdeckung

Mobiltelefon vor einem Lüftungsgitter im Fahrzeug
Die Mobilfunkversorgung an Verkehrswegen hat für die geschäftliche wie private Kommunikation eine große Bedeutung.
© Nick Starichenko | shutterstock.com

Eine lückenlose Mobilfunkversorgung ist erforderlich, um die Weiterentwicklung zum Mobilfunkstandard 5G zu ermöglichen. Im Juli 2019 veranlasste der Bayerische Wirtschaftsminister Aiwanger die Überprüfung auf bayerischen Autobahnen. Die Messergebnisse zeigen noch Handlungsbedarf.

Die Bundesnetzagentur hatte die Frequenzen für das LTE/4G-Netz im Jahr 2015 an die Mobilfunkbetreiber Telekom, Telefónica und Vodafone mit der Auflage vergeben, bis zum 1. Januar 2020 eine vollständige Versorgung der Bundesautobahnen sicherzustellen. Ein spezielles Messfahrzeug wurde im Juli 2019 vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie beauftragt, vermeintliche Funklöcher auf bayerischen Autobahnen zu analysieren.

Die Messungen des IT-Beratungsunternehmens IK-T belegen nun weiße Flecken in der LTE/4G-Mobilfunkversorgung auf mehr als 2.500 Autobahn-Kilometern.

Die Mobilfunkabdeckung der drei Netzbetreiber erreichen nach der Überprüfung mit einem kalibrierten Messsystem nachfolgende Ergebnisse:

  • Deutsche Telekom: 98 Prozent
  • Vodafone: 93 Prozent
  • Telefonica: 71 Prozent

Die nachfolgende Bildergalerie zeigt die Messergebnisse je Mobilfunkbetreiber in einer Kartendarstellung:

Mobilfunkversorgung auf bayerischen Autobahnen

Netzabdeckung Autobahnen Bayern Telekom
© Erhebungen: IK-T 07/08.2019 | Messsystem: Rohde und Schwarz | Geobasisdaten: Bayerische Vermessungsverwaltung 2019 (OSM OpenStreetMap)
Netzabdeckung Autobahnen Bayern Vodafone
© Erhebungen: IK-T 07/08.2019 | Messsystem: Rohde und Schwarz | Geobasisdaten: Bayerische Vermessungsverwaltung 2019 (OSM OpenStreetMap)
Netzabdeckung Autobahnen Bayern Telefónica
© Erhebungen: IK-T 07/08.2019 | Messsystem: Rohde und Schwarz | Geobasisdaten: Bayerische Vermessungsverwaltung 2019 (OSM OpenStreetMap)

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Hier besteht demnach noch Optimierungsbedarf bis Ende des Jahres. In einem weiteren Schritt wird das Bayerische Wirtschaftsministerium zudem die  Netzqualität entlang der ICE-Strecken überprüfen lassen.


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