Overhead Light Console

Kfz-Innenraum interaktiv gestalten

25. Oktober 2021, 14:09 Uhr | Kathrin Veigel
ams Osram Automotive Lighting Systems Overhead Light Console
Innenraumbeleuchtung flexibel an persönliche Bedürfnisse anpassen - das mach die neue Overhead Light Console möglich.
© ams Osram Automotive Lighting Systems

Eine fein abgestimmte und intelligente Innenraumbeleuchtung sorgt für hochwertiges Ambiente und mehr Komfort im Fahrzeug. Um die Möglichkeiten für personalisierte Designs zu erweitern, haben ams Osram Automotive Lighting Systems, Kurz und Syntech Plastics eine neue Overhead Light Console entwickelt.

Die Overhead Light Console, die ams Osram Automotive Lighting Systems mit dem Dünnschichttechnologie-Unternehmen Kurz und dem Kunststoffhersteller Syntech Plastics entwickelt hat, verfügt über Matrix-LED-Spots für eine angenehme Lesebeleuchtung, deren Größe und Weißtöne sich individuell einstellen lassen. Daneben ermöglicht das Modul verschiedene Begrüßungs- und Unterhaltungsszenarien in der gesamten RGB-Farbpalette.

So lassen sich mit dem statischen oder wahlweise auch semidynamischen Projektor im Modul individuelle Motive auf unterschiedliche Oberflächen werfen, um Informationen, Designs oder Animationen zu transportieren. Zusätzlich können die in das Modul integrierten und auf das Design der Dekorfläche abgestimmten Lichtanimationen an verschiedene Fahrsituationen oder Fahrzeuginteraktionen adaptiert werden.

Dabei sind die Lichstrukturen im Dekor grundsätzlich unsichtbar und leuchten beispielsweise erst bei einem eingehenden Anruf auf – und das passend zur Ambientebeleuchtung. Auf diese Weise bietet die Overhead Light Console zahlreiche Möglichkeiten für eine persönliche Gestaltung des gesamten Frontbereichs im Fahrzeuginnenraum.

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Innenraumbeleuchtung mit flexiblen Gestaltungsoptionen

Die Konsole verfügt über ein vollintegriertes, kapazitives Berührungssensorensystem, das herkömmliche Knöpfe ersetzt und somit eine nahtlose Oberfläche bietet. Besonderes Merkmal ist laut Anbieter die hohe Transparenz der Touch-Sensorik, die unter anderem direkt über der Matrixleuchte liegt und von ihr durchstrahlt wird, sodass diese mit einer intuitiven Berührung der Austrittsöffnung aktiviert werden kann. Mit ihrer hohen Integrationsfähigkeit lässt sich die Overhead Light Console zudem leicht um weitere Funktionen wie ein haptisches Feedback über einen Piezo-Aktor, Proof Control und Hands Free für komplexere Anwendungen erweitern.

Für die gesamte Dekoreinheit kommt ein In-Mold-Dekorationsprozess zum Einsatz, der nicht nur wirtschaftlicher, sondern auch nachhaltiger im Vergleich zu konventionellen Herstellungsmethoden ist. Dies gelingt unter anderem, indem verschiedene Arbeitsschritte zu einem One-Shot-Prozess zusammengeführt werden, was zu einer signifikanten Reduktion der CO2-Emissionen führt.

Weder die hauchdünnen Touchsensoren, die alle bisher nötigen Schalter und Tasten ersetzen, noch die Dekorationsschichten beeinflussen die Recyclingfähigkeit des Bauteils. Eine weitere Einsparung von CO2 lässt sich zudem erzielen, wenn im Spritzguss Rezyklate zum Einsatz kommen. Diese können je nach Anforderung des Kunden wahlweise optisch durch eine entsprechende Veredelung betont oder unter einer hauchdünnen Lackschicht kaschiert werden.


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