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Mastercard fördert verbraucherfreundliche Bezahlsysteme

26. Oktober 2020, 12:53 Uhr   |  Irina Hübner

Mastercard fördert verbraucherfreundliche Bezahlsysteme
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Mit seinem neuen Sustainable Mobility Programm möchte Mastercard eine nachhaltige, sichere und nutzerfreundliche Mobilität fördern und verbraucherfreundliche Bezahlsysteme an E-Ladestationen schaffen. Das Programm startet in Deutschland und soll im gesamten europäischen Raum ausgerollt werden.

Im Rahmen des Sustainable Mobility Programms stellt Mastercard als im Zahlungsverkehr tätiges Technologieunternehmen seinen Partnern im Bereich der E-Mobilität bis Ende 2022 eine finanzielle Förderung für das Etablieren einer einheitlichen und offenen Zahlungsinfrastruktur an öffentlichen E-Ladestellen bereit.

Denn bei der Elektromobilität stellt insbesondere die Ladeinfrastruktur durch unverständliche Tarifsysteme und unterschiedliche Zahlungsmethoden an den öffentlichen Ladesäulen eine große Hürde für Verbraucher dar. Der durchschnittliche Fahrer nutzt laut der EV-Driver-Studie von NewMotion bis zu sechs verschiedene Lade-Apps, fünf Ladekarten sowie weitere elektronische Zahlungsmittel wie zum Beispiel seine Debit- oder Kreditkarte. Und beim ADAC heißt es, viele Fahrer von Elektroautos würden sich darüber ärgern, dass sie einen Vertrag mit Ladekarten abschließen müssten, statt wie überall sonst mit einer Debit- oder Kreditkarte zahlen zu können. Auch das Vergleichsportal Verivox kommt zu dem Urteil, dass das Aufladen des Elektroautos unterwegs von den Kunden deutlich mehr Vorausplanung und Engagement verlange als bei einem Pkw mit Verbrennungsmotor.

Der Abbau solcher Zugangshemmnisse ist wichtig für die Stärkung der E-Mobilität. An diesem Punkt setzt das Sustainable Mobility Programm von Mastercard an und fördert die Etablierung einheitlicher Bezahlsysteme an Ladesäulen. Denn zeitgemäße offene Systeme kommen allen Parteien zugute: Den Verbrauchern, die dann jederzeit – auch auf Reisen – einfach Strom laden und sicher bezahlen können sowie den Betreibern und Herstellern von E-Ladesäulen, für die eine benutzerfreundliche Lösung essenziell ist, damit sich die Elektromobilität in der breiten Bevölkerung durchsetzt.

Kontaktlos mit Karte oder per App bezahlen


Mastercard setzt bei den Ladestationen auf offene Bezahlsysteme und will diese gemeinsam mit Partnern implementieren. Offene Bezahlsysteme sind betreiberunabhängige Systeme und bieten eine Infrastruktur, über die Nutzer bereits verfügen. Das sind zum Beispiel eine kontaktlose Karte oder eine Mobile-Payment-App im Smartphone oder der Smartwatch, in der Kunden ebenfalls ihre Debit- oder Kreditkarte hinterlegen.

Diese inklusiven Lösungen kommen neben Nutzern in Deutschland auch Reisenden aus dem Ausland zugute, da sie in der Regel auch über internationale Bezahlkarten wie zum Beispiel eine Mastercard verfügen. Durch die eingesetzte Near-Field-Communication-Technik (NFC) könnten die Nutzer dann mit ihrer Debit- oder Kreditkarte oder mit ihrem NFC-fähigen mobilen Endgerät kontaktlos an jeder Ladestation zahlen. Bei Beträgen unter 50 Euro geht dies in der Regel ohne PIN-Eingabe.

Dabei profitieren sowohl Verbraucher als auch Ladesäulenbetreiber von aktuellen Sicherheitssystemen. Wer mit dem Mobiltelefon bezahlt, wird zusätzlich durch eine spezielle Verschlüsselungstechnik von Mastercard geschützt. Auf dem Gerät werden einmalige Zahlenkombinationen, die sogenannten Token, gespeichert. Beim Bezahlen über die NFC-Technik werden lediglich diese Token in verschlüsselter Form übertragen – niemals jedoch vertrauliche Karten- oder Kontoinformationen des Nutzers.

Das Sustainable Mobility Programm richtet sich an Betreiber und Anbieter von Ladestationen, Acquirer, Payment Service Provider, Fintechs, Städte und Gemeinden sowie an Drittanbieter aus dem Bereich der E-Mobilität.

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