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Portable-Monitoring-System von Balluff

Zustandsüberwachung auf spontane Art

27. April 2021, 12:47 Uhr   |  Andreas Knoll

Zustandsüberwachung auf spontane Art
© Balluff

Mit dem Condition-Monitoring-Sensor BCM und einem mobilen Gateway lässt sich der Zustand von Maschinen und Anlagen am Laptop, Smartphone oder Tablet jederzeit und überall einsehen.

Mit dem Portable-Monitoring-System von Balluff lässt sich der Zustand von Maschinen und Anlagen flexibel überwachen. Das System besteht aus dem Condition-Monitoring-Sensor BCM, einem Mobilfunk-Gateway zur Datenübertragung und einer Software für die Visualisierung der Daten auf beliebigen Endgeräten.

In einer Produktion sorgen beispielsweise Pumpen für die Kühlstoffversorgung, Ölabsaugung und vieles mehr. Wenn nur eine dieser Pumpen ausfällt, kann das den gesamten Prozess zum Erliegen bringen. »Die Schwierigkeit dabei ist, den Zustand aller Pumpen immer im Blick zu haben«, erläutert Robert Tilch, Produktmanager bei Balluff. »Nötig wären regelmäßige manuelle Vibrationsmessungen, die Rückschlüsse auf den Zustand der Pumpen geben können. Bei mitunter bis zu 100 dezentral verteilten Pumpen in der gesamten Produktion wären eine regelmäßige manuelle Zustandsüberwachung und die Dokumentation der Ergebnisse aber sehr zeitaufwändig.«

Dieses Problem soll jetzt das Portable-Monitoring-System von Balluff lösen: es kann Pumpen, aber auch Lüfter, Motoren oder Werkzeugmaschinen digital und effizient überwachen. Der Condition-Monitoring-Sensor BCM liefert Zustandsdaten, mit denen Wartung und Instandsetzung vorausschauend geplant und kostenintensive manuelle Inspektionen automatisiert werden können. Er erfasst Vibration, aber auch Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Umgebungsdruck und hilft dadurch, einen effizienten und störungsfreien Betrieb der Anlage zu sichern und ungeplante Stillstandzeiten zu vermeiden.

Das komplette System ist vorkonfiguriert und leicht einsetzbar. »Instandhalter müssen für das Portable-Monitoring-System keine IT-Experten sein oder gar in bestehende IT-Systeme eingreifen, denn die Daten werden per Mobilfunk direkt übertragen«, führt Tilch aus. »Die Implementierungszeit reduziert sich auf ein Minimum – ganz einfach durch ‚Plug and Play‘. Und dabei hat es mit bis zu einem Datenpunkt pro Sekunde das höchste Sendeintervall bei cloudbasierten Condition-Monitoring-Systemen.«

Die Implementierung des Portable-Monitoring-Systems ist kein Problem: Der im System enthaltene Condition-Monitoring-Sensor BCM wird an der Maschine installiert und mit dem Gateway verbunden. Das Gateway ist akkubetrieben und somit mobil nutzbar. Anwender müssen dann nur noch das Netzteil anschließen und sich in das Online-Portal – nach Registrierung – einloggen. Nach dem Log-in ist der Zustand der überwachten Maschine oder Anlage zu jeder Zeit und überall einsehbar, sei es am Monitor in der Produktion oder unterwegs am Smartphone oder Tablet. Die dafür genutzte Software lässt sich über den Webbrowser starten. Auf einem Dashboard kann der Anwender die Geräte und Benutzer verwalten. Dort werden die vom Nutzer definierten Minimal- und Maximal-Werte der überwachten Maschine oder Anlage angezeigt; ein Alarm meldet Über- oder Unterschreitung.

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