Schwerpunkte

Rockwell Automation auf der SPS Connect

Fertigung flexibel gestalten

18. November 2020, 10:08 Uhr   |  Tobias Schlichtmeier

Fertigung flexibel gestalten
© Rockwell Automation

Mit den Allen Bradley »FLEX 5000 HART-E/A-Modulen« können Anwender auf HART-Geräte zugreifen, sie konfigurieren und verwalten.

Teilnehmer der SPS Connect erfahren im Zuge der Messe die aktuellen Produkte und Entwicklungen bei Rockwell Automation. Sie basieren auf »intelligenten« Systeme wie dem linearen Antriebssystem iTrak. Weitere Produkte sollen die Fabrik der Zukunft vorantreiben.

Dieses Jahr hat bewiesen, wie wichtig eine flexible Fertigung ist. Unternehmen, die bei der digitalen Transformation führend sind, zeigen die größte Widerstands- und Anpassungsfähigkeit bei den aktuellen Herausforderungen des Marktes.

»Intelligente« Fertigung

Rockwell Automation hat hierfür unter anderem das lineare Antriebssystem »iTrak 5730« für die Lebensmittel- und Getränkebranche entwickelt. Da es sich schnell umrüsten lässt, trägt es zu einem hohen Durchsatz bei. Es ist mit der autonomen Förderwagen-Technik (ICT) ausgestattet – mit vielen Vorteilen gegenüber herkömmlichen Bandförderern mit Zahnrad- und Kettenantrieb.

Das Unternehmen stellt zudem die neue Version seines DCS (Distributed Control System) für die Prozessindustrie vor: »PlantPAx 5.0«. Es wurde vergangenen Monat eingeführt und unterstützt den Anlagenbetrieb mit neuen Funktionen. Beispielsweise sind neue Prozessfunktionen in die Steuerungen integriert und Cyber-Sicherheits-Architekturen optimiert. Außerdem wurde an der Verfügbarkeit des Systems gearbeitet.

Weiterhin stellt Rockwell den Besuchern seine »intelligenten« Sicherheits- und Motorsteuerungsgeräte vor, die zum Schutz von Menschen, Maschinen und Prozessen beitragen. Gleichzeitig liefern die Geräte Echtzeitdaten, um fundierte Entscheidungen mit hohem Praxisbezug schneller treffen zu können. Die Allen-Bradley Guardmaster-Serie ist mit der GuardLink-Technik ausgestattet. Sie erhöht die Sicherheit und steigert die maschinen- und anlagenweite Effizienz.

Daten erfassen leicht gemacht

Industrielle Daten werden sehr schnell und massenhaft erzeugt. Allein das Erfassen stellt viele Unternehmen vor Probleme. Schwierig sind außerdem das Auswerten und Verwerten der Daten. Für das Aufbereiten von Betriebsdaten, die in unterschiedlichsten Geräten oder System anfallen, wenden Data Scientists viel Zeit auf – dennoch ist es schwer, brauchbare Erkenntnisse zu gewinnen.

Mit der Software »FactoryTalk Edge Gateway« will Rockwell das ändern, indem Anwender mit ihr wichtige Erkenntnisse aus Daten ziehen können. Hiermit können Unternehmen die digitale IIoT-Transformation beschleunigen, um bessere Entscheidungen treffen zu können.

HART-Module

Mit den neuen Allen Bradley »FLEX 5000 HART-E/A-Modulen« können Anwender einfach auf HART-Geräte zugreifen, sie konfigurieren und verwalten. Vereinfacht wird das Bedienen mithilfe der Anwendung »Studio 5000 Logix Designer«, die Anwendern Konstruktion und Wartung erleichtert.

Die Integration der neuen E/A-Module und HART-Geräte verbessert das Gerätemanagement, optimiert die Abdeckung und Bereiche zur Diagnose und erleichtert die Echtzeitüberwachung des Gerätestatus. Die Möglichkeit, Prozessgeräte online hinzuzufügen und auszutauschen, begünstigt ein Verkürzen von Ausfallzeiten und ein Optimieren der Produktivität. Um zusätzliche Anwendungsanforderungen zu erfüllen, hat Rockwell die FLEX 5000-E/A-Optionen erweitert, sodass diese jetzt ebenso digitale, AC- und serielle Module mit hoher Dichte unterstützen.

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