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Neue Version des Prozessleitsystems PlantPAx

12. Juni 2018, 14:30 Uhr   |  Christina Deinhardt

Neue Version des Prozessleitsystems PlantPAx
© Rockwell Automation

Das Prozessleitsystems von Rockwell Automation unterstützt die digitale Transformation von Prozessbetrieben.

Die neue Version des PlantPAx-Prozessleitsystems (DCS) von Rockwell Automation kann kontextualisierte Daten von Maschinen und Anlagen anzeigen – und das bei einem intuitiven Design.

Rockwell Automation hat das Prozessleitsystem PlantPAx um neue Funktionen erweitert. Die neue Systemversion schöpft neue Techniken aus, sodass die Implementierung eines Prozessleitsystems aufgrund der verringerten Komplexität auch kleinen und mittleren Unternehmen möglich ist. Die Server wurden in einer einzigen Maschine zusammengefasst. Dadurch können Anwendungen mit der vollständigen Funktionalität eines modernen DCS ausgestattet werden. Die Vereinfachung gilt für virtuelle und physische Maschinen gleichermaßen und reduziert den Engineering-Aufwand, die Anzahl von Lizenzen und den Platzbedarf des Systems um bis zu 75 Prozent.

Außerdem bietet das DCS eine erweiterte Bibliothek, die elektrische Schutzeinrichtungen unterstützt, und nutzt sowohl EtherNet/IP- als auch IEC-61850-Standards. Durch die Vernetzung der elektronischen Funktionen mit der Steuerungsebene wird die anlagenweite Integration erweitert und eine bessere Anlagensteuerung erreicht. Neue Schaltschrankangebote erleichtern mit Standardkonfiguration die Implementierung für eine risikoarme Inbetriebsetzung.

DCS mit erweiterter Prozessbibliothek

Das System bietet eine erweiterte Prozessobjektbibliothek, die menschliche Interaktionen mit dem Prozess verbessern – z. B. hinsichtlich der Handhabung von Alarmen und Ausnahmesituationen. Das vereinfachte Faceplate-Design unterstützt eine intuitivere Bedienung, was auch bei Schulungs- und Supportzwecken vorteilhaft ist. Zudem enthält die Bibliothek Vorlagen zur optimierten Anzeige von Ereignisinformationen mit Echtzeit- und Stammdaten.

Mit dem DCS können nun Zugriffrechte nach Rolle und Bereich definiert werden. Dadurch wird ein neuer Sicherheitsstandard durch Authentifizierung und Zugriffsrechte geschafft. Die Systemversion erweitert zudem die Netzwerkverfügbarkeit für die E/A-Kommunikation und steigert den Wert konvergierter, anlagenweiter Architekturen.

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