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Gute Aussichten für IIoT

Preise für Digital-Projekte sinken

04. Mai 2021, 09:05 Uhr   |  Ute Häußler

Preise für Digital-Projekte sinken
© Pixabay

Gute Aussichten für die Digitalbranche, sagt der Branchenverband Bitkom voraus.

IT- und Telekommunikationsfirmen gewinnen durch Corona und die Digitalisierung. Die Geschäftslage und -erwartung erreichen den höchsten Stand seit November 2018, es werden Arbeitskräfte gesucht. Für Industrie 4.0- und IIoT-Projekte kann mit sinkenden Preisen gerechnet werden.

Die Geschäfte mit der Digitalisierung laufen so gut wie lange nicht mehr - auch dank Corona. Das Geschäftsklima in der Digitalbranche verbessert sich nach dem aktuelle Bitkom-Index weiter und erreicht den höchsten Stand seit 30 Monaten. Ähnlich positiv gestimmt zeigte sich die Branche zuletzt im November 2018 weit, weit vor Beginn der weltweiten Pandemie und der beschleunigten Umstellung auf digitale Geschäftsprozesse.

Zuversicht dank Digitalisierung

Im April stieg der Index für die aktuelle Geschäftslage um 5,6 auf 38,1 Punkte. Auch die Geschäftserwartungen für die kommenden sechs Monate verbessern sich um 4,6 auf 25,5 Punkte. Der Bitkom-ifo-Digitalindex, der sich aus der Einschätzung von Geschäftslage und Geschäftserwartungen berechnet, stieg im Vergleich zum Vormonat deutlich um 5,0 auf 31,7 Punkte. Er liegt damit höher als vor Beginn der Corona-Pandemie.

Bitkom-Präsident Achim Berg verwies auf die aktuelle Impfkampagne, welche die Unternehmen zuversichtlich stimme. »Die Pandemie schiebt die Digitalisierung in allen Bereichen an und sobald sich andere Wirtschaftszweige erholen, erwarten wir zusätzlichen Schwung bei den Investitionen.«

Digitalisierung Industrie 4.0 IIoT
© Bitkom

Für Unternehmen, die Digitalisierungsinitiativen planen, könnte es in den nächsten 6 Monaten günstiger werden - die ITK-Branche rechnet mit sinkenden Preisen.

Arbeitskräfte gesucht

Angesichts des positiven Geschäftsklimas suchen die Unternehmen verstärkt nach Arbeitskräften. Die Beschäftigungsentwicklung verspricht mit einem Anstieg auf 23,3 Punkte eine ähnliche Dynamik wie die Umsätze: Die Mehrheit der Unternehmen will in den kommenden drei Monaten zusätzliche Arbeitskräfte einstellen. »Nach unten wird es lediglich bei den Preisen gehen, und das ist gut für die Kunden, sagt Berg. Der Preisindex gab gegenüber dem Vormonat leicht um 1,3 auf 13,2 Punkte nach.«

In der Gesamtwirtschaft blieb die Stimmung gegenüber dem Vormonat nahezu unverändert. Das ifo Geschäftsklima legte leicht um 0,3 auf 11,5 Punkte zu. Die Geschäftslage verbesserte sich um 2,3 auf 14,4 Punkte. Die Erwartungen gingen um 1,6 Punkte zurück, liegen mit 8,7 Punkten aber weiterhin im positiven Bereich.

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