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Mit Licht gegen Viren

Startschuss für UV-C-LEDs von Osram

14. Dezember 2020, 16:34 Uhr   |  Kathrin Veigel

Startschuss für UV-C-LEDs von Osram
© Osram

Verbaut in platzsparenden Anwendungen können UV-C-LEDs auch die Keimbelastung im Trinkwasser reduzieren.

In Zeiten von Corona lautet das Motto: Sicher und gesund durch den Alltag kommen. Maskentragen und Abstand zu Mitmenschen halten sind dafür geeignete Maßnahmen. Aber auch Licht in der richtigen Wellenlänge trägt zur Virusbekämpfung bei. Erzeugen können dieses Licht UV-C-LEDs - zum Beispiel von Osram

Mit Hilfe von UV-C-Licht können bis zu 99,9 Prozent der Erreger auf Oberflächen, in der Luft oder im Trinkwasser unschädlich gemacht werden. Daher kommt dieses Licht  schon seit vielen Jahren zur Entkeimung von Luft oder Wasser zum Einsatz – allerdings oftmals mit sehr großen Leuchten, die auf konventionelle Lichttechnologien zurückgreifen.

Osram Opto Semiconductors macht mit seinen LEDs nun kleine und robuste Desinfektionsanwendungen möglich und treibt die Industrialisierung dieser speziellen Lichtquellen weiter voran. Die Oslon UV 3636 markiert dabei den Anfang für ein umfassendes Portfolio im UV-C-LED-Bereich.

Durch die platzsparenden Abmessungen lassen sich die LEDs einfach am finalen Einsatzort verbauen: Direkt im Wasserhahn, um die Keimbelastung im Trinkwasser zu reduzieren, oder auch in Klimaanlagen im Auto, um die Luft zu desinfizieren, bevor sie in die Fahrerkabine gelangt. Die direkte Integration der Lichtquellen hat zudem den Vorteil, dass das energiereiche, kurzwellige UV-C Licht nicht in die Umgebung gelangt und dadurch auch kein Risiko für Menschen darstellt. Zudem sind LEDs, anders als bisher häufig eingesetzte konventionelle Lichttechnologien, sehr robust und unempfindlich gegenüber äußeren Erschütterungen.

Osrams erste UV-C-LED, die Oslon UV 3636, ist in einer Low- und einer Mid-Power-Version mit einem kompakten Footprint von 3,6 mm x 3,6 mm verfügbar. Beide Varianten eignen sich mit einer Wellenlänge von 275 Nanometern optimal für Desinfektionsanwendungen. Die Low-Power-Variante kommt bei 30 Milliampere auf 4,7 Milliwatt Leistung. Die Mid-Power-Version weist eine Leistung von 42 Milliwatt bei 350 Milliampere auf.

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