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Messring / Neues Target für ADAS-Tests

Target simuliert E-Scooter-Fahrer

20. Januar 2021, 14:30 Uhr   |  Nicole Wörner

Target simuliert E-Scooter-Fahrer
© Messring

Der Astera E-Scooter von Messring stellt Verkehrsteilnehmer auf einem E-Scooter nach

Auf Deutschlands Straßen sieht man immer mehr E-Scooter. Damit auch Fahrerassistenzsysteme und autonome Fahrfunktionen darauf hin gerüstet sind, hat Messring ein neues Target entwickelt: Der Astera E-Scooter stellt Verkehrsteilnehmer auf einem E-Scooter nach.

E-Scooter, die zu den Elektro-Kleinstfahrzeugen zählen, stellen als Verkehrsteilnehmer eine neue Gruppe mit verändertem Verhalten gegenüber nicht elektrisch betriebenen Kleinstfahrzeugen dar. Entsprechend angepasst müssen auch die Tests zur Validierung von Sicherheitssystemen autonomer Fahrzeuge oder der fahrerunterstützenden ADAS-Systeme sein. 

Hier setzt das neue Target von Messring an. Es bildet eine Frau auf einem E-Scooter realistisch in Form und Sensorsignatur nach und eignet sich für zahlreiche Testszenarien.

Das Target besteht aus zwei Teilen, dem Scooter und dem darauf zu montierenden Dummy. Mit 1,66 m entspricht dieser der durchschnittlichen Körperhöhe (P50 Median) von 16 bis 18-jährigen Mädchen (nach Robert Koch Institut, Stand 2013) und der durchschnittlichen Körperhöhe der weiblichen Gesamtbevölkerung innerhalb Deutschlands (Statistisches Bundesamt Stand 2017). 

Der Scooter ist kompatibel nach ISO19206 zu gängigen Bewegungsplattformen wie der NCAP-Riemenanlage, dem ABD Launchpad Mini, dem Humanetics UFOnano sowie dem Messring 6D Target Mover. 

Die kontrastarme in Schwarz und Grau gehaltene Außenhülle bietet Kamerasensoren eine realistische Herausforderung für belastbare Testergebnisse.

»Das automatisierte Fahren und Fahrassistenzsysteme stellen sich mit der Teilnahme am Verkehrsgeschehen einer hochkomplexen Herausforderung«, erklärt Dr. Igor Doric, Geschäftsführer der Messring Active Safety GmbH. »Validierte, realistische Testmittel wie das Astera E-Scooter Target helfen Fahrzeugentwicklern, die Realität in ihrer Vielfältigkeit zu simulieren und für mehr Sicherheit im Straßenverkehr zu sorgen.«
 

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