Cyberbedrohungen 2018

Immer raffinierter

22. Dezember 2017, 9:46 Uhr | Joachim Kroll

Fortsetzung des Artikels von Teil 1

Trend 1: Missbrauch vernetzter Geräte

Haushalts- und Bürogeräte wie Fernseher, Kühlschränke und Sicherheitskameras sind mittlerweile so leistungsstark wie kleine Rechner – und oft mit dem Internet verbunden. Immer häufiger kapern Kriminelle diese vernetzten Geräte und nutzen sie dazu, weitere Ziele anzugreifen. Meistens ohne dass der Besitzer dies überhaupt merkt. So kann es kommen, dass die Server eines Unternehmens unter massenhaften Anfragen zusammenbrechen und die Webseiten dieses Unternehmens nicht mehr erreichbar sind. Und der eigene Fernseher oder die Aufzugssteuerung in einem Unternehmen ist Bestandteil dieses Angriffs.

»Patchen, patchen, patchen heißt die Lösun«, sagt Thomas Tschersich, Leiter Cybersecurity bei der Telekom. »Wenn man immer die aktuellste Software auf seinen Geräten betreibt, liegt die Chance, nicht erfolgreich angegriffen zu werden, bei über 90 Prozent.« So rät der Experte, bei vernetzten Geräten immer die Auto-Update-Funktion zu aktivieren.

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  1. Immer raffinierter
  2. Trend 1: Missbrauch vernetzter Geräte
  3. Trend 2: Cyber-Erpressung wird immer gewiefter
  4. Trend 3: Identitätsdiebstahl erschwert Aufdeckung von Angriffen
  5. Trend 4: Fake News und Microtargeting
  6. Trend 5: Kryptowährungen werden zunehmend angegriffen

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