Der 13. Deutsche CanSat-Wettbewerb 2026/27 ist gestartet. Schülerinnen und Schüler ab 14 Jahren können sich dabei als Team noch bis zum 4. Oktober für die Entwicklung eines eigenen Minisatelliten bewerben, der Größe und Form einer handelsüblichen Getränkedose hat.
Die Schülerinnen und Schüler übernehmen über rund sechs Monate den Entwicklungsprozess von der Konzeption über Konstruktion und Programmierung bis zu Tests und der Auswertung der Messdaten.
Jedes Team absolviert eine vorgegebene Primärmission und entwickelt zusätzlich eine eigene wissenschaftliche oder technische Sekundärmission. Bei der Primärmission messen die CanSats während des Sinkflugs Luftdruck und Temperatur.
Für die Sekundärmission bestimmen die Teilnehmenden die Aufgabenstellung selbst. Frühere Projekte beschäftigten sich beispielsweise mit der Messung der Luftqualität, der Erkennung von Waldbrandgefahren, Anwendungen Künstlicher Intelligenz oder Satellitenkonzepten.
Ein Team besteht aus mindestens vier Jugendlichen ab 14 Jahren sowie einer betreuenden Person, etwa einer Lehrkraft, Mentorin oder einem Mentor.
Zehn Teams werden für die Startkampagne vom 15. bis 19. März 2027 in Bremen ausgewählt. Dort starten die CanSats an Bord einer Modellrakete auf rund 700 Meter Höhe. Während des anschließenden Sinkflugs führen sie ihre beiden Missionen durch.
Nach dem Flug werten die Teams die gesammelten Daten aus und präsentieren die Ergebnisse einer Fachjury aus Wissenschaft und Industrie. Während des Wettbewerbs begleiten Jurymitglieder die Teilnehmenden. Für Lehrkräfte sowie Mentorinnen und Mentoren ist zudem ein vorbereitender Workshop vorgesehen.
Interessierte Teams können sich bis Sonntag, 4. Oktober 2026, unter www.cansat.de bewerben. Dort stehen auch die Teilnahmebedingungen und technischen Anforderungen für den Wettbewerb.
An der Umsetzung sind Partner aus Wissenschaft, Wirtschaft und Bildung beteiligt, darunter das DLR, ArianeGroup, CGI Space, DSI Aerospace, die Hochschule Bremen, das ZARM der Universität Bremen und die Ruhr-Universität Bochum.