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S&T zieht Bilanz für Q1/21

Nachhaltigkeit nimmt positiven Einfluss

Hannes Niederhauser
Hannes Niederhauser ist CEO der S&T AG.
© S&T

Die S&T AG ist mit einem positiven Ergebnis ins erste Quartal gestartet. Der Umsatz wuchs um 9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Hinzu kommt ein starker Auftragseingang.

Die S&T AG, zu der auch Kontron gehört, hat das erste Quartal 2021 erfolgreich abgeschlossen und erfüllte die Erwartungen an das Konzernergebnis. Und das, obwohl das erste Quartal durch Lieferverzögerungen aufgrund der aktuellen Chip-Knappheit belastet wurde. Im Vergleich zum Vorjahr konnte der Konzern den Umsatz um 9 % auf 294,1 Mio. Euro steigern (Vorjahr: 270,1 Mio. Euro), das EBITDA erhöhte sich im gleichen Zeitraum um 12,8 % auf 28,2 Mio. Euro. Der Gewinn je Aktie erhöhte sich somit um 7,6 % auf 16 Euro Cent. Der operative Cashflow lag bei minus 26,8 Mio. Euro, was im Wesentlichen auf den Anstieg des Lagerbestandes und die Reduktion des Factorings um 20,5 Mio. Euro zurückzuführen ist. Das Factoring wurde zurückgefahren, um angesichts der hohen Liquidität Negativzinsen zu vermeiden. Bereinigt um den Rückgang des Factorings liegt der operative Cashflow bei minus 6,3 Mio Euro.


S&T ist mit einem starken Auftragseingang von 404 Mio. Euro ins Jahr 2021 gestartet und erwartet sich für den weiteren Jahresverlauf ein deutliches Umsatzwachstum. Beispielsweise wurden die Lagerbestände im ersten Quartal um rund 11 Mio. Euro aufgebaut, um den Lieferengpass für Mikrochips zu überbrücken. Das führte zu einer Belastung des Cashflows im ersten Quartal. Zusätzlich ist zu beobachten, dass das globale Umdenken bezüglich Klimazielen und Nachhaltigkeit einen positiven Einfluss auf die Wirtschaft und die S&T-Gruppe nimmt – die Digitalisierung schreitet weiter voran, Smart Factories mit ihren intelligenten Maschinen ermöglichen es, ressourcenschonender und lokal zu produzieren. Investitionen in E-Mobility, Smart Trains, Smart Energy und Smart Cities stärken nicht nur die Wirtschaft, sondern erhöhen ebenfalls die Lebensqualität. So ist die S&T technisch bereits heute sehr gut in diesen Wachstumsmärkten aufgestellt und mit einem Liquiditätsstand von 278,4 Mio. Euro gut gerüstet, hier mitzuwachsen.


Hannes Niederhauser, CEO, blickt positiv in die Zukunft: »Der stark gestiegene Auftragseingang im ersten Quartal stimmt mich optimistisch, unser Jahresziel – zumindest 1.400 Mio. Euro Umsatz bei einem EBITDA von mindestens 140 Mio. Euro und EPS von 1 Euro pro Aktie – zu erreichen oder zu übertreffen«.


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