RS kooperiert mit Protolabs

3D-Druckteile in einem Tag

31. Januar 2022, 14:16 Uhr | Karin Zühlke
RS Components
© RS Components

Durch die Zusammenarbeit mit Protolabs will RS Components seinen Kunden die schnelle Produktion von 3D-Druckteilen erleichtern. Der Service konzentriert sich vornehmlich auf die industriellen 3D-Druckkapazitäten von Protolabs, umfasst aber auch die CNC-Bearbeitung und Spritzgussdienstleistungen.

Mit der Bereitstellung von industriellen 3D-Druckkapazitäten will RS bei der digitalen Transformation und dem Übergang zur Industrie 4.0 unterstützen. Mike Bray, Group Lead Innovation, R&D and DesignSpark bei RS, kommentiert: »Im sich schnell entwickelnden Engineering-Sektor ist der Zugang zu Dienstleistungen für die schnelle Bereitstellung von Prototypen oder Spezial­teilen ein echter Wettbewerbsvorteil. Wir bei RS möchten unseren Kunden helfen, die sich aus dem Wandel zur Industrie 4.0 ergebenden Chancen bestmöglich zu nutzen. Uns geht es darum, sie sowohl über die neuesten technologischen Innovationen zu informieren als sie ihnen auch zugänglich zu machen. Unsere Partnerschaft mit Protolabs unterstützt diese Absicht perfekt.«

Der Service ist eine Ergänzung für Anwender von DesignSpark-Software, da die in der Software erstellten Designs direkt zur Angebots­erstellung, Analyse (Design for Manufac­tu­ra­bility) und Teilefertigung auf die E-Commerce-Plattform von Protolabs hochgeladen werden können – ein nahtloser und nutzerfreundlicher Prozess.

Sobald der Auftrag für die zu fertigenden Elemente erteilt ist, ermöglichen die von Protolabs eingesetzten automatisierten Systeme die Produktion der Teile in nur einem Tag. Außerdem arbeiten sie nach Angaben von RS mit sehr hoher Präzision, die für komplexe Designs und funktionale Prototypen erforderlich ist. Die von Protolabs verwendeten 3D-Drucktechnologien umfassen Selective Laser Sintering (SLS), Stereolithography (SLA), Multi-Jet Fusion (MJF), PolyJet (3D-gedrucktes Silikon) und Direct Metal Laser Sintering (DMLS). Die Fertigung ist in einer Vielzahl von Kunststoffen und Metallen möglich.

»Beide Unternehmen sind weltweit agierende und auf ihren Sektoren führende Partner für den Maschinenbau und die Industrie. Dies macht die Zusammenarbeit von Protolabs mit RS Components sehr spannend«, kommentiet Bjoern Klaas, Vice President und Managing Director bei Protolabs Europe. »Beide Unternehmen sind bestrebt, das volle Potenzial der Industrie 4.0 zu nutzen, um einen zuverlässigen, schnellen und qualitativ hochwertigen Service für diejenigen zu realisieren, die Prototypen oder Teile für die Herstellung benötigen. Dies kann in den Bereichen Automobil, Luft- und Raumfahrt, Medizin, Elektrotechnik, aber auch in der Schwerindustrie sein.«


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