KI-Studie Star Wars prägt Vorstellungen von künstlicher Intelligenz

Roboter R2-D2 prägt Vorstellungen von Künstlicher Intelligenz.
Roboter R2-D2 prägt Vorstellungen von Künstlicher Intelligenz.

Was ist und was kann künstliche Intelligenz? Die Vorstellungen davon sind stark durch Science-Fiction-Filme geprägt. Laut einer Studie des Allensbach-Instituts hatte besonders der Droide R2-D2 aus Star Wars einen Einfluss auf die Vorstellung der Menschen - dicht gefolgt von Arnies Terminator.

Schon seit einigen Jahrzehnten begegnet uns künstliche Intelligenz in der Buch- und Film-Welt. Es ist also naheliegend, dass das Science-Fiction-Genre unsere Vorstellung von künstlicher Intelligenz geprägt hat. Laut der Studie des Allensbach-Instituts repräsentiert am ehesten der Roboter R2-D2 aus Star Wars die Imagination der Menschen – etwa 20 Prozent der Befragten. 17 Prozent denken beim Thema KI eher an die Killermaschine Terminator. Weitere 17 Prozent denken bei KI an Commander Data von Star Trek, gefolgt von dem intelligenten und sprachbegabten Rennschlitten K.I.T.T. aus der Serie Knight Rider – bei 16 Prozent der Befragten. Den störrischen Raumschiff-Computer HAL 9000 aus dem Spielberg-Klassiker »2001: Odyssee im Weltraum« nannten dagegen nur 6 Prozent der Befragten als am stärksten prägend.

Die bekanntesten Repräsentanten von künstlicher Intelligenz sind Arnold Schwarzeneggers Terminator (76 Prozent), R2-D2 (65 Prozent) und K.I.T.T. (59 Prozent), gefolgt von Commander Data (50 Prozent) und Agent Smith aus dem Film Matrix (43 Prozent).

Auf die Frage, welchen Roboter oder welche Maschine sie sich am liebsten als persönlichen Gehilfen wünschen, steht wieder R2-D2 an erster Stelle (15 Prozent). 13 Prozent der Befragten würden dagegen den gepanzerten Sportwagen K.I.T.T. favorisieren, der sich schon im Kampf für Recht und Gesetz bewährt hat. Der TV-Serienstar Commander Data folgt mit einigem Abstand (8 Prozent). Und als Persönlicher Assistent überrundet der Reinigungs-Roboter Wall-e aus dem gleichnamigen Pixar-Film den Terminator knapp um einen Prozentpunkt.

Die Gesellschaft für Informatik hat die Studie im Rahmen des Projekts »#KI50: Künstliche Intelligenz in Deutschland – gestern, heute, morgen« zu ihrem 50-jährigen Bestehen im »Wissenschaftsjahr 2019 – Künstliche Intelligenz« des Bundesministeriums für Bildung und Forschung in Auftrag gegeben. Ziel des Projektes ist es, das Thema KI über verschiedene Diskursbeiträge zu entmystifizieren und es in der Gesellschaft zu verankern. Im Mittelpunkt der aktuellen Untersuchung stand unter anderem die Frage, welche popkulturellen Phänomene und Figuren das Bild der deutschen Bevölkerung von KI am stärksten beeinflusst haben.