Elektroniknet Logo

Captron Electronic

Welche Trends Hersteller 2021 berücksichtigen sollten

Philip Bellm, Captron Electronic
Philip Bellm, Captron Electronic: »Mit kapazitiven Technologien können wir unserer aktuellen Herausforderung begegnen, Hygienemaßnahmen in öffentlichen oder stark frequentierten Bereichen wirksam umzusetzen.«
© Captron Electronic

Die Ereignisse des Pandemiejahres 2020 haben deutlich gemacht, dass eine digitale Transformation für die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie unausweichlich ist. Der Bedienelemente-Hersteller Captron Electronic hat daher drei zentrale Trends analysiert, auf die Hersteller 2021 setzen sollten.

Entscheidend bleiben laut Captron im Jahr 2021 ausgefeilte Hygienekonzepte – besonders an Orten, die von Risikogruppen frequentiert werden, sowie im öffentlichen Raum und in industriellen Produktionsstätten. Zu den wichtigsten Vorkehrungen zählt demnach neben der Wahrung von Sicherheitsabständen die Sterilität von Oberflächen. Hierfür kommen vermehrt kapazitive Sensortaster zum Einsatz, etwa im ÖPNV und in Operationsräumen von Krankenhäusern. »Diese Taster tragen entscheidend dazu bei, das Übertragungsrisiko von Viren und Bakterien zu minimieren: Sie lassen sich durch eine leichte, kurze Berührung betätigen«, sagt Philip Bellm, Geschäftsführer von Captron Electronics. »Die Verweildauer auf dem Taster ist damit wesentlich kürzer und die berührte Fläche kleiner als bei herkömmlichen Anwendungen.« Wegen der hohen Leitfähigkeit des menschlichen Körpers lassen sich die Taster sogar mit Handschuhen bedienen. Und auch als Fußsensoren in den Boden integriert, können sie den Schaltaufwand und das Risiko verringern.

»Mit kapazitiven Technologien können wir unserer aktuellen Herausforderung begegnen, Hygienemaßnahmen in öffentlichen oder stark frequentierten Bereichen wirksam umzusetzen«, erläutert Philip Bellm. »Das höchste Niveau erreichen wir derzeit mit speziell abgedichteten Edelstahlvarianten, an denen sich Bakterien, Viren und Verunreinigungen nicht festsetzen können. Durch ihre Robustheit sind sie auch problemlos sterilisierbar.« Der nächste Schritt in dieser Entwicklung seien dann Sensoren, die eine so hohe Tastempfindlichkeit aufweisen, dass sie sich auch komplett berührungsfrei bedienen lassen.

Durchgängige Datenflüsse in der Lieferkette

Lieferbarkeit und Lieferengpässe sind durch die Pandemie zu wichtigen Stichwörtern in der Logistik geworden. Plötzlich stieg die Nachfrage nach bestimmten Produkten sowohl im stationären als auch im Online-Handel, besonders in der Lebensmittel- und Pharmaindustrie. Das stellte die Supply Chain vieler Unternehmen vor große Herausforderungen, angefangen bei der Intralogistik. Mithilfe von Machine-Learning-Verfahren lassen sich neue Geschäfts- und Service-Modelle umsetzen, bei denen Material- und Warenflüsse präzise gesteuert werden. In die Prozesse eingebundene smarte Geräte und Sensoren melden sich automatisch im System an und lassen sich problemlos konfigurieren und warten.

»Besonders in diesem Jahr ist klar geworden: Wollen Unternehmen wettbewerbsfähig sein, ist eine reibungslose Lieferkette entscheidend«, betont Philip Bellm. »Innerhalb des Kommissionierungssystems braucht es dafür eine zuverlässige und schnelle Dokumentation der Zu- und Abgänge von Warenmengen. Als Schnittstelle zwischen Backend-IT und Picker fungieren intelligente, robuste Taster.« Ergebnisse seien eine höhere Qualität und Effizienz, aber auch geringere Kosten durch schnellere Markteinführungszeiten und flexiblere Logistikprozesse.

Relevante Anbieter


  1. Welche Trends Hersteller 2021 berücksichtigen sollten
  2. Software und Hardware aus einer Hand

Verwandte Artikel

CAPTRON Electronic GmbH