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Raspberry Pi hilft beim Ware kommissionieren

20. Mai 2021, 10:34 Uhr   |  Karin Zühlke

Raspberry Pi hilft beim Ware kommissionieren
© Reichelt Elektronik

Ulf Timmermann, CEO von Reichelt Elektronik: „Bei reichelt elektronik denken wir bei allen Projekten auch mal um die Ecke – Innovationsgeist liegt uns sozusagen im Blut."

reichelt elektronik vergrößert das 2016 errichtete Versandzentrum um eine weitere Etage und optimiert das zweistufige Kommissioniersystem. Dabei zeigt der Raspberry Pi seine Fähigkeiten.

In Sande versendet reichelt elektronik täglich 10.000 Pakete an Privat- und Geschäftskunden in 128 Länder weltweit – mit steigender Tendenz. Die Maxime dabei: den Kunden ein einzigartiges Preis-Leistungsverhältnis bei höchster Verfügbarkeit und kürzester Lieferzeit bieten zu können. Um der erhöhten Nachfrage gerecht zu werden und das Versprechen weiterhin einhalten zu können, vergrößert der Online-Distributor sein Versandzentrum um eine weitere Geschossdecke. Dies führt dazu, dass reichelt elektronik sein Stammsortiment vor Ort aufstocken kann. Die neue Etage wurde Ende 2020 eingefügt, wobei auch die Fördertechnik erweitert wurde.

Vorausschauend und skalierbar geplant

Schon bei der Planung des Logistikzentrums wurde darauf geachtet, dass eine Systemlösung gebraucht wird, bei der nachträglich und nach Bedarf immer die Möglichkeit besteht, schnell für mehr Platz und Leistungsreserven zu sorgen. Diese Weitsicht zahlt sich nun aus: Während der Erweiterung der Geschossfläche musste der Betrieb keine Sekunde stillstehen und gleichzeitig konnte ein Bereich für weitere 50.000 Artikel geschaffen werden. Insgesamt verfügt das erweiterte Versandzentrum nun über eine Fläche von knapp 8.000 m2, die sich auf zwei Ebenen erstreckt. Das entspricht einer Flächenerweiterung um das Doppelte.
 

Kommissionierstationen mithilfe von Raspberry Pi optimiert

Schon bei der Planung des Distributionszentrums in den 90er Jahren setzte reichelt elektronik auf „made inhouse“ und entwickelte das Logistik-System selbst: Was in Miniaturform in einer privaten Garage anfing, hat bis heute Bestand und wurde stets an den neuesten technischen Standard angepasst. Neben dem Thema Zukunftssicherheit spielte dabei für reichelt elektronik auch immer der nachhaltige Gedanke eine große Rolle – der Einsatz energieeffizienter Technologie wie auch das Betreiben einer eigenen Solaranlage ist daher selbstverständlich.
Ulf Timmermann, CEO bei reichelt elektronik, der damals die Entwicklung initiierte, treibt auch bei der aktuellen Optimierung der zweistufigen Kommissionierstationen, die Automatisierungstechnik nach neuestem Standard voran. Dabei setzt er auf eines der von reichelt elektronik erfolgreich vertriebenen Produkte: den Raspberry Pi, der als vielfältig einsetzbarer Mini-PC oder auch – wie in diesem Fall – als programmierbare Schaltzentrale für Elektronikprojekte eingesetzt werden kann.

Damit zeigt reichelt, wie vielseitig das Entwicklerboard auch in der Industrie eingesetzt werden kann. Ulf Timmermann bekräftigt: „Bei reichelt elektronik denken wir bei allen Projekten auch mal um die Ecke – Innovationsgeist liegt uns sozusagen im Blut. Haben wir dann eine Vision, leben wir diese auch und krempeln bei der Umsetzung alle die Ärmel hoch. In diesem Fall bin ich sehr stolz, dass wir die Erweiterung erfolgreich gestemmt haben, und möchte mich ganz herzlich für den Einsatz jedes Einzelnen bedanken.“

Die neue Etage ist nun komplett einsatzbereit. Die logistischen Kernaufgaben bleiben also auch zukünftig am Unternehmenssitz, um alle Aufträge in gewohnt hoher Qualität abwickeln zu können. Dann kann reichelt elektronik mit den zusätzlich gewonnenen Kapazitäten auf diesem guten Weg weitermachen.

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