Schwerpunkte

REACh: Registrierung abgeschlossen

07. Dezember 2010, 15:39 Uhr   |  Karin Zühlke

Bis Ende November mussten in der Europäischen Union chemisch gefährliche Stoffe in dem REACh-Registrierungssystem erfasst und auf ihre Umweltgefährdung hin eingestuft werden. Nicht fristgerecht eingetragene Stoffe dürfen nun nicht mehr in die EU verkauft werden.

Auch viele Produkte der Elektronikindustrie gelten im Sinne der REACh-Verordnung als Erzeugnisse und fallen unter die Verordnung. Dazu zählen Bauteile genauso wie Baugruppen und Systeme. Nach der REACh-Verordnung können Unternehmen chemische Stoffe, die sie herstellen oder einführen, nur dann in der EU auf den Markt bringen, wenn diese innerhalb der geltenden Frist bei der ECHA registriert wurden.

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Dossiers

wurden der Europäischen Chemikalienagentur ECHA

zum Ablauf der Registrierungsfrist am 30. November vorgelegt. Die ECHA wird nun die Dossiers prüfen, damit sichergestellt ist, dass alle Anforderungen erfüllt sind.

Der Industrie zufolge haben viele Unternehmen aufgrund des Registrierungsverfahrens bereits

ihre Sicherheitsstandards angehoben

. Allerdings herrscht über die REACh-Informationspflicht besonders in der Elektronikindustrie noch kein einheitliches Verständnis. Viele Unternehmen sind mit REACh schlichtweg überfordert, beklagt auch der Distributionsverband FBDi.   

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