Materialengpass

VDA senkt erneut Absatz-Prognosen

20. Juni 2022, 11:45 Uhr | Berlin (dpa)
Zum zweiten Mal innerhalb kurzer Zeit senkt der VDA die Absatzerwartungen.
© Mediamodifier | Pexels

Innerhalb von zwei Monaten hat der Verband der Automobilindustrie (VDA) zum zweiten Mal seine Absatzerwartungen für das laufende Jahr nach unten korrigiert. Wegen der weiter anhaltenden Materialengpässe geht der VDA inzwischen von noch 2,7 Millionen Neuzulassungen in Deutschland in diesem Jahr aus.

Erst Anfang Mai hatte der Verband die Prognose von 2,8 auf 2,75 Millionen Pkw reduziert. »Seit Jahresbeginn haben sich die Rahmenbedingungen für die Automobilindustrie deutlich eingetrübt«, hieß es.

»Weiterhin bestimmen die schwierige Verfügbarkeit von Vorprodukten und Rohstoffen, insbesondere der Halbleitermangel, die Märkte. Darüber hinaus verschlechtern die steigenden Preise und die Zinswende in den USA sowie in Europa die Finanzierungskonditionen für die Verbraucher.«

Im Vergleich zum Vorjahr würden die nun angepeilten 2,7 Millionen Neuwagen ein Wachstum von rund drei Prozent bedeuten. Im vergangenen Jahr wurden 2,62 Millionen Pkw neu zugelassen. Vor allem Lieferengpässe bei Halbleitern hatten den Absatz deutlich gedrückt.

Anbieter zum Thema

zu Matchmaker+

Das könnte Sie auch interessieren

Verwandte Artikel

VDA Verband der Automobilindustrie e.V.