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Compliance Monitorship mit US-Justizministerium abgeschlossen

14. September 2020, 14:00 Uhr   |  Stefanie Eckardt

Compliance Monitorship mit US-Justizministerium abgeschlossen
© Volkswagen

Volkswagen schließt unabhängiges Compliance Monitorship im Rahmen der Vereinbarungen mit den US-Behörden ab.

Der unabhängige Compliance-Monitor Larry D. Thompson hat bestätigt, dass Volkswagen seinen Verpflichtungen aus dem Vergleich mit dem US-Justizministerium nachgekommen ist, ein Compliance-Programm zu entwerfen und umzusetzen, das Verstöße gegen Anti-Betrugs- und Umweltgesetze verhindert und aufdeckt.

Im Laufe des Monitorships, das 2017 begann und nun beendet ist, hat Volkswagen seine Strukturen, Prozesse und Systeme in vielen Unternehmensbereichen überarbeitet und gestärkt, darunter technische Entwicklung, Governance, Risikomanagement, Compliance und Rechtsfunktionen. Das Unternehmen implementierte und erweiterte das Whistleblower-System, stärkte die Prozesse zur Verhütung von Korruption und Kartellrechtsverstößen und schuf einen Due Diligence Prozess für Geschäftspartner. Das Unternehmen hat außerdem Hierarchienabgeflacht, Entscheidungen dezentralisiert und mehr Verantwortung an seine Marken und Regionalgesellschaften gegeben damit diese passende Entscheidungen für ihre Märkten treffen können.

Volkswagen hat während des Monitorships nahezu 300 neue oder überarbeitete interne Vorschriften und Richtlinien in den relevanten Unternehmensteilen implementiert, um die Einführung neuer Prozesse zu beschleunigen. Das beinhaltet:

  • Die Einrichtung eines Group Compliance Komitees und eines HR- Lenkungs-Ausschusses im Konzern sowie die Schaffung eines neuen Bereichs für Umwelt, Gesundheit und Sicherheit bei der Volkswagen Group of America;
  • die Einführung von Together4Integrity, einem weltweit einheitlichen Rahmen zur Förderung der Integrität und Compliance bei Volkswagen sowie der Aktivitäten zum Kulturwandel;
  • die Einführung eines konzernweit gültigen einheitlichen Verhaltenskodex (Code of Conduct für alle zwölf Marken und alle anderen Gesellschaften;
  • die Erweiterung des Whistleblower-Systems durch Investitionen in Prozesse, Personal und in die IT-Infrastruktur; und 
  • die Veröffentlichung einer Mitarbeiterumfrage, die von der Ethik- und Compliance-Initiative durchgeführt wurde

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