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BMW veröffentlicht KI-Algorithmen zur Anonymisierung

12. April 2021, 11:28 Uhr   |  Stefanie Eckardt

BMW veröffentlicht KI-Algorithmen zur Anonymisierung
© BMW

Automobilhersteller BMW veröffentlicht eine Anonymisierungslösung auf Basis von KI, um beliebige Objekte auf Fotos und in Videos zu anonymisieren.

BMW veröffentlicht eine Anonymisierungslösung auf Basis künstlicher Intelligenz, um beliebige Objekte auf Fotos und in Videos zu anonymisieren. Aufbauend auf dem Labeling Tool Lite ermöglichen die veröffentlichten Algorithmen den gezielten Schutz relevanter Informationen.

BMW setzt auf künstliche Intelligenz (KI) zur Objekterkennung in der Produktion, die sich durch eine hohe Robustheit auszeichnet – selbst bei stark variierenden Randbedingungen. KI-basierte Bildverarbeitung trägt damit zur Sicherung der Qualität bei. Die jetzt freigegebene Anonymisierungslösung setzt ebenfalls auf künstliche Intelligenz. Die KI leistet hier die automatische Zuordnung von Bildbereichen zu Merkmalen, so dass sich beliebige Bereiche ausblenden lassen, die beispielsweise bei der Verarbeitung von Fotos aus der Produktion unkenntlich gemacht werden müssen. Unterschiedliche Modi der Anonymisierung sind wählbar: Entsprechende Bereiche auf Fotos oder in Videos lassen sich verwischen schwärzen oder verpixeln.

Technologisch steht dabei das unternehmenseigene Labeling Tool Lite im Zentrum. Es ermöglicht Anwendern, Fotos zu labeln und damit eine KI mit nur einem Klick zu trainieren. Jedem Label kommt die Funktion eines digitalen Etiketts zu, das die auf einem Foto enthaltene Information beschreibt.

Produktionsmitarbeiter können mit der No-Code AI eigenständig KI-Lösungen kreieren, die sie bei ihren individuellen Prozessen unterstützen. Die neuen Algorithmen zur Anonymisierung sind modular aufgebaut und ermöglichen die automatische Aufbereitung der Fotos. Im Produktionssystem des Automobilherstellers werden etwa Bereiche bewusst unkenntlich gemacht, die Personen enthalten. Dank dieser KI-basierten Anonymisierungslösung bestehen keine Limitationen für den Einsatz von Bildverarbeitungssystemen.

Die veröffentlichten Algorithmen stehen Software-Entwicklern weltweit frei zur Verfügung – sie können die Algorithmen verwenden, den Quelltext einsehen, ändern und weiterentwickeln.

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