Vector Informatik hat die Softwaretechnologie RocqStat sowie das zugehörige Expertenteam von StatInf übernommen. Mit der Akquisition stärkt Vector seine Kompetenzen in der Timing-Analyse und der Abschätzung der Worst-Case-Ausführungszeit (WCET).
Damit trägt Vector der wachsenden Nachfrage nach zuverlässiger Softwareverifikation in sicherheitskritischen Systemen Rechnung. Die Integration des erfahrenen StatInf-Teams stellt die Kontinuität der Expertise sicher und beschleunigt die Innovation in den Bereichen Timing-Analyse, Verifikations-Workflow und erweiterte Analysen innerhalb der Code-Testing-Toolchain von Vector.
Bestehende StatInf-Kunden profitieren somit von einer vollständigen Geschäftskontinuität. Mittelfristig plant Vector, RocqStat in die VectorCAST-Toolchain zu integrieren und damit eine einheitliche Umgebung für Timing-Analyse, WCET-Abschätzung, Softwaretests und Verifikation zu schaffen.
»Timing-Sicherheit wird zu einem entscheidenden Faktor in softwaredefinierten Fahrzeugen und anderen softwaredefinierten Systemen«, betont Eric Barton, Vice President für Code Testing Tools bei Vector. »Durch die Kombination der fortschrittlichen Technologie von StatInf mit unserer Toolchain ermöglichen wir es unseren Kunden, Timing-Anforderungen effizienter und mit größerer Sicherheit zu entwerfen und zu verifizieren.«
StatInf ist ein französisches Start-up, das aus dem Inria, dem französischen nationalen Forschungsinstitut für Informatik und Automatisierung, hervorgegangen ist. StatInf entwickelt industrielle Softwaretools für Timing-Sicherheit in Embedded-Systemen. Die RocqStat-Technologie ermöglicht die frühe Integration sowie die kontinuierliche Verifikation von Timing-Informationen und -beschränkungen über den gesamten Entwicklungszyklus hinweg.