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Mobiler Ladeservice für Elektrofahrzeuge

Sixt investiert in Berliner Start-up Chargery

Fahrradanhänger als Ladesäule ist an einem E-Smart angeschlossen.
Der kompakte Fahrradanhänger als flexible Ladestation soll künftig eine Kapazität von circa 35 kWh bieten.
© Chargery

Sixt steigt mit einer geringen Beteiligung bei Chargery ein und investiert in den mobilen Ladedienst für Elektroautos. Der Autovermieter möchte den Service künftig für die eigene Elektroflotte einsetzen – eine flexible Alternative zu konventionellen Ladestationen.

Mit der Beteiligung an dem im August 2017 gegründeten Start-up Chargery fördert Sixt ein neues Geschäftsmodell der Elektromobilität und möchte den Service künftig bei der Vermietung der eigenen Elektroflotte einsetzen.

Chargery bietet eine Alternative für die oftmals fehlenden stationären Lademöglichkeiten: Die Mitarbeiter des Unternehmens machen sich per Fahrrad und mit einem speziellen Fahrradanhänger auf den Weg zum leergefahrenen E-Auto. Der im Anhänger integrierte Akku wird an das E-Fahrzeug angeschlossen und gesichert. Nach Ende der Ladezeit wird die mobile Ladestation dann wieder mit dem Rad abgeholt. Damit bietet der Mobilitätsdienstleister künftig seinen Kunden eine zuverlässige und flexible Ladeinfrastruktur. Durch den bedarfsgerechten Einsatzort kann die Reichweite der E-Fahrzeuge erhöht werden.

Das Angebot von Chargery ist aktuell in Berlin verfügbar. Der Ausbau in weiteren Großstädten Deutschlands und Europas ist für Anfang des kommenden Jahres geplant. Neben dem mobilen Aufladen bietet das Unternehmen auch weitere Dienstleistungen, wie beispielsweise Innenraumreinigung und kleinere Wartungsarbeiten.

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