Elektroautos haben die Nase vorn

Alternative Antriebsarten auf Pole-Position beim Autokauf

5. Dezember 2022, 15:24 Uhr | Kathrin Veigel
Gothaer Kfz-Studie
Ein Auto mit alternativem Antrieb liegt bei der Mehrheit der Deutschen hoch im Kurs.
© Gothaer

Hohe Spritpreise, Klimaschutz und der Wunsch nach mehr Nachhaltigkeit lassen die Menschen beim Thema Mobilität umdenken. Eine Forsa-Umfrage im Auftrag der Gothaer hat ergeben, dass sich rund die Hälfte der deutschen Autobesitzer bei einem Neukauf ein Auto mit alternativer Antriebsart zulegen würden.

Spitzenreiter bei den Fahrzeugen mit alternativem Antrieb sind Elektroautos, für die sich inzwischen fast jeder Vierte (23 Prozent) bei einem Neukauf entscheiden würde, so die von der Versicherung Gothaer bei Forsa in Auftrag gegebene Umfrage. Im Vorjahr waren es mit 18 Prozent noch fünf Prozentpunkte weniger.

Unter den klassischen Antriebsarten ist wie im vergangenen Jahr der Benziner unter den Befragten die favorisierte Antriebsart, wenn man sich jetzt einen Neuwagen anschaffen würde (2021: 33 Prozent, 2022: 28 Prozent) im Vergleich zum Dieselantrieb (2021: 15 Prozent, 2022: 12 Prozent). 

Das ist Befragten bei ihrer Kfz-Versicherung wichtig

Wenn es um die wichtigsten Eigenschaften einer Kfz-Versicherung geht, steht bei den Befragten ein Preisnachlass bei Schadenfreiheit (SF) an erster Stelle (73 Prozent). Bereits als zweitwichtigste Eigenschaft wurde der Preisnachlass genannt, der greift, wenn man mehrere Versicherungen bei einem Versicherungsunternehmen hat (65 Prozent).

Einen Treue-Bonus bieten viele Unternehmen, Versicherte der Gothaer profitieren unter anderem von der Treue-Kasko: Bei einem Selbstbehalt in der Vollkasko von 400 Euro und in der Teilkasko von 200 Euro profitieren Versicherte bei Schadenfreiheit von einer jährlich sinkenden Selbstbeteiligung. Nach jedem schadenfreien Jahr verringert sich der Selbstbehalt um 50 Euro, so dass der Selbstbehalt bis auf 0 Euro sinken kann. Und: Wer weitere private Versicherungsverträge bei der Gothaer hat, kann durch den Bündel-Vorteil zusätzlichen Beitragsrabatt erhalten.

Im Schadenfall präferieren knapp zwei Drittel der Befragten (65 Prozent) den persönlichen Kontakt mit einem Ansprechpartner als Kommunikationsform – und zwar über alle Bevölkerungs- und Altersgruppen hinweg. Für die jüngeren, das heißt die unter 35-jährigen Befragten, ist aber auch die Kommunikation per E-Mail (27 Prozent) oder per Smartphone-App (19 Prozent) überdurchschnittlich häufig interessant.

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