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Autonomes Fahren

Komplexe Lidar-Systeme schneller entwickeln

Innoviz Lidar-System
Simulationssoftware wie die von Ansys ist eine wichtige Zutat bei der Entwicklung von komplexeren Lidar-Systemen für autonome Fahrzeuge.
© Innoviz Technologies

Mithilfe von Simulationstools von Ansys konnte Innoviz Technologies ein Lidar-Design entwickeln, das sich nahtlos in autonome Fahrzeuge der Stufe 3 bis 5 integrieren lässt. Gleichzeitig halfen die Tools dabei, die Entwicklungszeit und -kosten zu reduzieren.

Autonome Fahrzeuge sind auf die Erkennungsfähigkeit verschiedener Komponenten, darunter Lidar-Systeme, Radare und Kameras, angewiesen. Lidar-Systeme liefern für autonom fahrende Autos die nötige hochauflösende 3D-Bildwahrnehmung mit hoher Reichweite, die zur sicheren Steuerung der Fahrzeugbewegungen erforderlich ist.

Aktuell haben die Automobilhersteller mit der Problematik zu kämpfen, dass die verfügbaren Lidar-Systeme in Bezug auf Leistung, Größe und Zuverlässigkeit nicht annähernd den Industriestandards entsprechen. Das Packaging dieser komplexen optischen Sensortechnologien, die mit zahlreichen Systemen verbunden sind, stellt sowohl in der Produktion als auch im Betrieb eine Herausforderung dar. 

Für sein neuartiges Lidar-Designs nutzte Innoviz Technologies die Leistungsfähigkeit der Ansys-Multiphysik-Funktionen und setzte für die Entwicklung die Simulationssoftware Ansys Mechanical, Ansys Fluent, Zemax und Ansys Maxwell ein, die nahtlos zusammenarbeiten. Durch umfangreiche Simulationen und Tests konnte eine sehr hohe Integration von Komponenten in einem Chip erreicht werden, was geringe Design-Iterationen erfordert und ein kompakteres Lidar-System ermöglicht. Diese so entwickelte Lidar-Lösung soll laut Innoviz die Anforderungen an Leistung und Größe der Automobilhersteller zu einem niedrigeren Preis erfüllen.  

Die Tools von Ansys halfen Innoviz dabei, Strukturanalysen durchzuführen und die Belastungen und Temperaturschwankungen der Chips zu verstehen. Das Unternehmen nutzte die Ansys-Lösungen zudem für dynamische Simulationen, um die Schwingungseigenschaften zu verstehen, sowie für thermische Simulationen, um zu sehen, ob man die Leistung der wichtigsten Komponenten im Inneren, etwa des Lasers, ableiten kann.

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