Vom 21. bis 24. Juni in München

automatica 2022 als Präsenzveranstaltung bestätigt

19. Januar 2022, 12:52 Uhr | Andreas Knoll
Wie hier „vor Corona“ soll die Messe automatica auch in diesem Jahr wieder als Präsenzveranstaltung stattfinden.
Wie hier „vor Corona“ soll die Messe automatica auch in diesem Jahr wieder als Präsenzveranstaltung stattfinden.
© Messe München

Die Messe automatica 2022 soll als Präsenzveranstaltung auf dem Messegelände im Münchner Osten stattfinden. Dies hat die Messe München als Veranstalterin jetzt bekräftigt. Zu den drei bisherigen Trendthemen der Messe gesellt sich das Thema „Nachhaltige Produktion“.

Knapp ein halbes Jahr vor der Veranstaltung haben sich sowohl etablierte Branchengrößen als auch Newcomer in großer Zahl angemeldet. So werden aus dem Bereich Robotik unter anderem ABB, Denso, Doosan Robotics, Epson, Fanuc, Hanwha, igus, Kawasaki, Kuka, Omron, Stäubli, Universal Robots, Yamaha und Yaskawa dabei sein. In der Montage- und Handhabungstechnik haben sich Asys, ATS, Bosch Rexroth, Deprag, Festo, Hahn Group, Manz, Mikron Automation, PIA Automation, Rhein-Nadel-Automation, Schaeffler, Schunk, Stiwa, teamtechnik Maschinen und Anlagen, Weber Schraubautomaten, Weiss, Zeltwanger, ZVB, Zimmer und viele weitere angemeldet.

In der industriellen Bildverarbeitung werden unter anderem Asentics, Basler, Carl Zeiss, Euclid Labs, IDS, Inxpect, Isra Vision, MVTec, Visual Components und VMT in München ausstellen. Mit Ausstellern wie Balluff, Beckhoff, Cenit, DLR, Euchner, Fraunhofer, Hiwin, Keyence, Leantechnik, Leoni, maxon, Nabtesco, Neugart, Sick, Siemens, Sumitomo, Unimotion und wenglor sensoric werden die Bereiche Sensorik, Steuerungstechnik und industrielle Kommunikation, Software und Cloud Computing, Sicherheitstechnik, Positioniersysteme, Antriebstechnik, Versorgungstechnik sowie Forschung und Technologie vertreten sein.

Auch Newcomer nutzen die automatica als Plattform

Neben den genannten etablierten Branchengrößen nutzen aber auch zahlreiche Newcomer wie etwa Agile Robots, Apera, exoIQ, Franka Emika, fruitcore robotics, incubedIT, Isochronic, Kassow Robots, Mech-Minds, Micropsi Industries, Neura Robotics, Robotiq, Rethink, robominds, Techman Robot, Wandelbots, Yuanda Robotics oder Xitaso die automatica 2022, um sich der Branche zu präsentieren.

Neues Trendthema

Im Fokus stehen dabei für Aussteller wie für Besucher Innovationen und Produkte rund um die bekannten Trendthemen „Digitale Transformation“, „Künstliche Intelligenz“ sowie „Mensch und Maschine“. Dieses Cluster wurde nun ergänzt um „Nachhaltige Produktion“. Hintergrund ist unter anderem das Ziel der EU, bis 2050 klimaneutral zu werden. Dies wird nur mit zügigen Veränderungen in der Automatisierung zu realisieren sein – eine große Herausforderung für die gesamte Branche. Als Plattform für deren Lösungsansätze soll dabei die automatica fungieren.

Gewohnte Hallenbelegung, parallel stattfindende Messen

Die automatica wird sich 2022 in gewohnter Belegung mit den Hallen A4 bis A6 und B4 bis B6 präsentieren. Parallel zu ihr finden sowohl die analytica, Internationale Fachmesse für Labortechnik, Analytik und Biotechnologie, als auch die ceramitec, Internationale Leitmesse der Keramikindustrie, statt. Die Messe München sieht hier deutliche Schnittmengen, um messeübergreifend Synergien nutzen zu können.

Umfangreiches Rahmenprogramm

Das Rahmenprogramm der automatica 2022 umfasst Neues und Bewährtes: Nach der digitalen Premiere 2021 soll die KI- und Robotik-Plattform munich_i mit den Bausteinen „Hightech-Summit“ am Mittwoch, 22. Juni 2022, einem digitalen Robothon und der Sonderschau „AI.Society“ in diesem Jahr als Präsenzformat stattfinden. Darüber hinaus bietet die automatica erneut das automatica Forum, ergänzt um hybride Elemente. Zusätzlich ist eine Testzone geplant, in der Robotik- und Automatisierungs-Anwendungen vor Ort ausprobiert werden können. Weitere Highlights und Neuheiten im Rahmenprogramm gibt es auch online.

Branche weiterhin auf Wachstumskurs

Generell kommt die automatica zu einem Zeitpunkt, an dem sich die Branche auf Wachstumskurs befindet, wie Frank Konrad, CEO der Hahn Automation GmbH, bestätigt: »Unsere Branche befindet sich im Aufwind: Pandemiebedingt haben Unternehmen Investitionen in Robotik und Automatisierung verschoben und jetzt großen Nachholbedarf. Parallel wird das Neugeschäft durch die Themen Klimaneutralität und nachhaltige Nutzung von Ressourcen angeschoben.« Der VDMA-Fachverband Robotik und Automation, ideeller Träger der automatica, rechnet für das laufende Jahr mit einem kräftigem Branchenwachstum von 10 Prozent, wie der Verband im Dezember 2021 bekannt gab. So rechne man für 2022 mit einem Branchenumsatz von 14,7 Milliarden Euro, also exakt dem Vorkrisenniveau von 2019.


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