2025 steigt die Zahl der Anlagen um 17,6 Prozent. Die installierte Leistung nimmt jedoch deutlich geringer zu.
Der Ausbau von Photovoltaik-Anlagen in Deutschland hat 2025 an Dynamik verloren. Die Zahl der neu installierten Anlagen zur Stromerzeugung stieg im Jahresverlauf um 17,6 Prozent. In den beiden Jahren zuvor lagen die Zuwachsraten jeweils noch bei mehr als 27 Prozent.
Die insgesamt neu installierte Leistung nahm nur um 11,8 Prozent zu. Daraus lässt sich ableiten, dass im Durchschnitt kleinere Anlagen ans Netz gegangen sind.
In der Statistik werden Photovoltaik-Anlagen mit eigenem Stromzähler erfasst, die Strom in das öffentliche Netz einspeisen. Ende 2025 waren rund 4,8 Millionen solcher Anlagen installiert. Ihre Gesamtleistung lag bei 106.200 Megawatt.
Nicht berücksichtigt sind sogenannte Balkonkraftwerke, also kleine Stecker-Solaranlagen ohne eigenen Einspeisezähler.
Der Anteil der Haushalte mit Einnahmen aus dem Verkauf von Solarstrom hat in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. Ende 2025 erzielte nahezu jeder zwanzigste private Haushalt Erlöse aus der Einspeisung ins öffentliche Stromnetz.
2018 lag dieser Anteil noch bei etwa jedem fünfunddreißigsten Haushalt.
Der Ausbau der Solarstromerzeugung wird derzeit staatlich gefördert. Nach Plänen des Bundeswirtschaftsministeriums sollen kleinere Photovoltaik-Anlagen künftig jedoch aus den Förderprogrammen herausgenommen werden.
Als Begründung gilt, dass sich diese Anlagen bei hohem Eigenverbrauch häufig auch ohne Förderung wirtschaftlich betreiben lassen.